Aktie Kaufempfehlung 2021 – Aktienkauf Empfehlungen & Dividenden Aktien

Aktien Kaufempfehlung 2021 – welche Aktien bieten Renditepotential?

Vorab sei gesagt, dass wir hier unsere persönliche Meinung kundgeben. Kaufempfehlungen sprechen wir nicht aus.

Info: Wir empfehlen auch im Jahr 2021 eine eigenständige Recherche zu den Unternehmen & Aktien, in die Sie investieren möchten. Dies ist keine Kaufempfehlung oder Anlageberatung, sondern nur ein aktueller Überblick mit möglichen Ideen für Investments.

  • Wir schildern lediglich, welche Aktien aus unserer Perspektive interessant sind. Wir führen keine professionelle Kaufberatung durch und publizieren lediglich unsere Meinung.
  • Welche Aktien ihr für euch selbst als Kaufempfehlung identifiziert, muss jeder auf eigenes Risiko hin prüfen und untersuchen. Wir können keine Empfehlungen aussprechen und haften nicht bei Kursverlusten oder Pleiten.

Es gibt derzeit einige Aktien auf dem Markt, die eine Menge an Renditepotential haben. Hierzu zählen nicht nur Öl-Werte, die derzeit massiv unter Druck stehen, sondern auch viele Titel aus komplett anderen Branchen.

Die Medizin Branche sowie als auch die Nahrungsmittel Branche ist ebenfalls interessant und könnte langfristig gute Renditen abwerfen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Chemie Branche, welche in Europa einen guten Ruf hat und langfristig stabile Erträge erzielen kann. Auch die zurecht in der Kritik stehende Tabak Branche bietet derzeit hohe Renditen. Wer ein Investment hier mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dürfte in den kommenden Jahren in jedem Fall hohe Renditen erzielen können.

Hohe Dividenden oder Kurssteigerungen – was ist meine Strategie?

Es gibt viele Strategien, wie man Geld an der Börse anlegen kann. Zu den zwei bekanntesten Strategien zählen die Strategie auf hohe Dividenden und die Strategie auf Aktien zu setzen, die hohe Kurssteigerungen bieten. Mit beiden Strategien kann man theoretisch hohe Renditen erzielen.

  • Grundsätzlich sollte jedoch berücksichtigt werden, dass beide Strategien natürlich mit einem erheblichen Risiko behaftet sind und es keine Erfolgsgarantie gibt. Das bedeutet, dass man bei hohen Dividenden von freiwilligen Zahlungen der Unternehmen abhängig ist.
  • Bei den Kurssteigerungen ist dies ebenfalls der Fall und auch hier ist es möglich, dass die Kurse sinken können.

Die Dividenden Strategie fokussiert Aktien, die hohe Dividenden auszahlen. Bei der Dividende handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Unternehmens. Das bedeutet, dass man anteilig am Gewinn des Unternehmens beteiligt wird.

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Je höher der Gewinn, desto höher ist in der Regel die Dividende. Unternehmen aus Österreich sowie aus Deutschland schütten die Dividende in der Regel einmal im Jahr aus. Bei vielen Unternehmen aus Russland wird die Dividende zwei Mal oder gar drei Mal im Jahr an die Aktionäre ausgeschüttet.

In Großbritannien ist es üblich, dass die Aktionäre anteilig zwei Mal am Gewinn beteiligt werden. In den USA wird die Dividende in der Regel quartalsweise ausgeschüttet. Das bedeutet, dass man vier Mal im Jahr eine Dividendenzahlung erhalten kann.

  • Dividenden werden bis zu vier Mal im Jahr ausgeschüttet (siehe USA)
  • In Österreich wird die Dividende einmal im Jahr anteilig ausgeschüttet.
  • Dividenden Aristokraten in den USA haben die Dividende jährlich seit mind. 25 Jahren erhöht

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob die Dividende zwei Mal oder vier Mal im Jahr gezahlt wird. Wichtig ist es vielmehr, dass die Rendite stimmt und dass die Dividende nachhaltig gezahlt werden kann. Das bedeutet, dass man damit rechnen kann, dass die Dividende auch über mehrere Jahre auf einem attraktiven Niveau gezahlt werden kann.

Einige Unternehmen trumpfen damit, dass sie bereits seit vielen Jahrzehnten steigende Dividenden zahlen. Wenn das Geschäftsmodell nachhaltig ist und eine Steigerung der Dividende zulässt, kann man somit die Aktionäre langfristig an sich binden.

So genannte Dividenden Aristokraten steigern ihre Dividende seit vielen Jahrzehnten. Mindestens 25 Jahre lang am Stück muss ein Unternehmen in den USA jedes Jahr seine Dividende steigern, damit es in der Liste der so genannten US-Aristokraten aufgenommen wird und zurecht so bezeichnet werden kann.

  • Dividenden können ein passives Einkommen als Langzeitstrategie erwirken
  • Dividenden können durch eine Art Zinseszinseffekt den passiven Cashflow erhöhen

Der Vorteil der Aristokraten besteht darin, dass diese Unternehmen bewiesen haben, dass sie auch in Zeiten einer Krise in der Lage sind, ihre Dividende weiterhin zu zahlen. Somit kann es langfristig interessant sein, hier zu investieren und somit auf Titel zu setzen, die in jedem Fall hohe Renditen möglich machen.

Wer in der Lage ist, einen Aristokraten zu einem niedrigen Preis zu kaufen und sich Renditen von 6 bis 10% p.a. sichert kann davon ausgehen, dass diese Renditen problemlos in den kommenden Jahren weitergezahlt werden.

Bei einer Rendite von 10% p.a. ist es möglich, dass man problemlos nach 10 Jahren das gesamte Investment zurück hat und zwar allein durch die Dividende. Anzumerken ist auch, dass man durch ein Reinvestieren der Dividende noch mehr Cashflow bewegen kann.

Tipp: In unserem Artikel zum Thema Beste Aktien – Welche Aktien kaufen finden Sie einen Überblick und Empfehlungen zum Aktienkauf.

Dividendenaristokraten 2021 – welche US-Firmen bieten Rendite?

Es gibt eine Reihe an US-Firmen, die seit vielen Jahren die Dividende anheben und die zurecht als Aristokrat gelten. Nachfolgend eine Liste von Unternehmen, die aktuell hohe Renditen anbieten.

Wichtige Info: Die persönliche Rendite hängt vom Kaufpreis ab und von der Höhe der Dividende. Sie kann sich also täglich ändern.

  • 47 Jahre Dividendensteigerung Helmerich & Payne: ca. 14-15% Dividende p.a.
  • 26 Jahre Dividendensteigerung Tanger Factory Outlets: ca. 13-14% Dividende p.a.
  • 39 Jahre Dividendensteigerung: Old Republic International: ca. 9 bis 10% Dividende p.a.
  • 50 Jahre Dividendensteigerung: Altria Group: ca. 7 bis 9% Dividende p.a.
  • 38 Jahre Dividendensteigerung: Exxon Mobil Corp: ca. 6 bis 8% Dividende p.a.
  • 49 Jahre Dividendensteigerung: Universal Corp: ca. 6 bis 7% Dividende p.a.
  • 33 Jahre Dividendensteigerung: Mercury General: ca. 6 bis 7% Dividende p.a.

Wichtig zu wissen ist, dass die Dividende in jedem Fall eine freiwillige Leistung des Unternehmens ist. Das bedeutet, dass die Dividende jederzeit erhöht, gesenkt oder sogar ausgesetzt werden kann.

Wer sich für einen Dividendenaristokraten entscheidet, hat eventuell ein geringeres Risiko, dass die Dividende komplett ausfällt oder gesenkt wird, jedoch ist das Risiko de facto vorhanden.

Zu beachten ist, dass die Dividende im Idealfall aus dem Free Cashflow bezahlt werden kann. Das bedeutet, dass die Dividende durch die laufenden Einnahmen gedeckt wird. Das ist jedoch nicht unbedingt immer der Fall.

Es empfiehlt sich jedoch, auf diesen Wert zu achten, denn nur so kann man langfristig darauf hoffen, dass die Dividende nicht aus der Substanz gezahlt wird und weiterhin auf einem hohen bzw. steigenden Niveau bleibt.

Wer sich die Dividende in Bezug auf den Gewinn des Unternehmens anschaut wird feststellen, dass dieser Wert manchmal verunreinigt ist. Das bedeutet, dass z.B. Abschreibungen und andere Dinge den Gewinn des Unternehmens belasten können. Aus diesem Grund wählen viele Menschen den Free Cashflow, wenn sie die Dividende des Unternehmens in Bezug auf den Gewinn ansetzen wollen und die Nachhaltigkeit unter die Lupe nehmen.

Bei Helmerich und Payne gerne zum Beispiel derzeit etwa 70% des Free Cashflows für die Dividende verwendet, bei Tanger Factory Outlet sind es rund 55%. Wer sich die Altria Group anschaut kann davon ausgehen, dass rund 80% des Free Cashflows für die Dividende verwendet wird.

Bei Exxon Mobile liegt dieser Wert mit über 250% deutlich höher, genau wie es bei der Universal Corporation mit 130% der Fall ist. Der Versicherer Mercury General kommt mit 29% Free Cashflow Verwendung auf einen besonders niedrigen Wert.

Hohe Dividenden Weltweit – welche Unternehmen locken aktuell mit einer hohen Rendite?

Nicht nur Aristokraten aus den USA locken mit einer hohen Dividende. Es gibt zahlreiche weitere Firmen, die insgesamt betrachtet hohe Dividenden zahlen.

Ob diese Dividende über Jahre gesteigert wird, spielt dabei meist keine Rolle. Wer sich die aktuelle Liste von Unternehmen mit hohen Dividenden anschaut wird feststellen, dass viele bekannte internationale Firmen dabei sind.

  • Imperial Brands: ca. 13-14% Dividende p.a.
  • bPost SA: ca. 12 bis 13% Dividende p.a.
  • Aegon: ca. 12-13% Dividende p.a.
  • Tatneft: ca. 12-13% Dividende p.a.
  • Schlumberger: ca. 11 bis 12% Dividende p.a.
  • Alrosa: ca. 11% Dividende p.a.
  • Royal Dutch Shell: ca. 10 bis 11% Dividende p.a.
  • British Petrol: ca. 9 bis 10% Dividende p.a.
  • Ford Motor: ca. 9 bis 10% Dividende p.a.
  • PhosAgro: ca. 9 bis 10% Dividende p.a.
  • Lenzing AG: ca. 9 bis 10% Dividende p.a.

Die Auswahl an Unternehmen, die derzeit eine hohe Rendite in Bezug auf die Dividende aufweisen ist mehr als umfangreich. Hier sollte jedoch auf die Details geachtet werden. Das Unternehmen Imperial Brands bietet 13 bis 14% Dividende pro Jahr und stammt aus dem Bereich Tabak.

Das Unternehmen hatte vor kurzem eine Gewinnwarnung herausgegeben, weil in den USA vor allem die E-Zigaretten mit Geschmacksstoffen nicht mehr zugelassen sind. Darüber hinaus ist das klassische Geschäft mit Zigaretten zwar nach wie vor sehr interessant, bietet jedoch kein Wachstum, sondern eher einen Rückgang der Verkaufszahlen. Durch Preissteigerungen kann man jedoch dafür sorgen, dass der Gewinn bei Imperial Brands nach wie vor gut dasteht.

Im Bereich Logistik und Zulieferung ist die belgische Post mit einer Rendite von 12 bis 13% p.a. nach einem starken Kursrutsch sehr interessant. Ob die Dividende über viele Jahre nachhaltig gezahlt werden kann, ist derzeit jedoch vollkommen offen und von mehreren Faktoren abhängig. Zu beachten ist, dass die bereits gesenkt worden ist.

Das Unternehmen Tatneft stammt aus Russland und zählt hier zu den größten Energiekonzernen überhaupt. Anzumerken ist, dass Tatneft vor allem im Bereich Öl und Gas aktiv ist und hier hohe Renditen durch die Dividende verspricht.

  • Durch die gesunkenen Ölpreise ist auch hier der Aktienkurs deutlich zurückgegangen. Das bedeutet, dass man abwarten muss, wie sich die Dividende entwickelt.
  • Royal Dutch Shell und auch British Petrol sind echte Klassiker unter den Öl Giganten weltweit, die zwar interessante Renditen durch die Dividende bieten, jedoch überwiegend vom Ölpreis abhängig sind. Das bedeutet, dass bei einem niedrigen Ölpreis natürlich auch damit zu rechnen ist, dass der Aktienkurs dieser Unternehmen sehr niedrig ist.

Sofern es internationale Konflikte z.B. zwischen der OPEC und Russland oder den USA gibt, kann dies schnell dazu führen, dass die Preise einbrechen. Hinzu kommt, dass auch Umweltkatastrophen und andere Probleme dazu führen können, dass die Ölpreise weltweit einbrechen.

Ob die Dividenden nachhaltig gezahlt werden können, ist in der Regel davon abhängig, wie hoch der Ölpreis ist. Beide Unternehmen haben angekündigt, in Zukunft mehr auf alternative Energieträger zu setzen. Shell setzt zum Beispiel auf Wasserstoff und hat im Bereich Windenergie und Solarenergie Zukäufe getätigt.

Muss ich Dividenden in Österreich versteuern?

Ja, ich muss die Einkünfte aus der Dividende versteuern. In der Regel geschieht dies automatisch über den Broker in Österreich. Dieser führt die Steuer an das Finanzamt ab. Anzumerken ist, dass man den Freistellungsauftrag auf die Steuern auf Dividenden und Gewinne aus Aktien anwenden kann.

Somit kann ein gewisser Anteil an Gewinnen steuerfrei genutzt werden. Die Höhe der Steuer ist genau so hoch, wie es auch der Fall ist, wenn man sich dazu entscheidet, Zinsen über klassische Geldanlagen zu erhalten.

Investieren in Unternehmen mit Perspektive – lohnen sich Startups und Tech Firmen?

  • Immer wieder gibt es an der Börse die Chance in Start Ups, in Tech Firmen oder in junge Unternehmen generell zu investieren. Manchmal besteht tatsächlich die Chance, dass eines dieser jungen Unternehmen sich zum Start der Branche mausert. Dies war zum Beispiel bei Google, bei Amazon oder aber auch bei Apple oder Facebook der Fall.
  • Viele Leserinnen und Leser wissen, dass die Aktien der Unternehmen grandios in die Höhe gestiegen sind. Die Rechnung, wieviel Geld man damit hätte verdienen können, werden die meisten von uns gelesen haben.

Jedoch ist es schwierig, so ein Unternehmen im Vorfeld zu identifizieren. Es ist durchaus möglich, dass auch in der Zukunft neue Konzerne auf den Markt kommen, die ähnliche Chancen haben und in denen viel Potential steckt. Dennoch muss erwähnt werden, dass die Nadel im Heuhaufen nicht wirklich leicht zu identifizieren ist.

  • Hohes Potential, aber hohes Risiko
  • Die Nadel im Heuhaufen will gefunden werden
  • Amazon, Google, Facebook und Co. sind Beispiele aber schwer vorab zu identifizieren

Wer auf zahlreiche Tech Startups setzt, geht definitiv ein hohes Risiko ein. Das bedeutet, dass die Aktienkurse dieser Startups schnell steigen können, aber die Unternehmen auch genau so schnell im Wert fallen können, oder gar komplett vom Markt verschwinden können.

Wer sich für Startups und Tech Firmen sowie z.B. Firmen aus den Bereich Cannabis und Lithium interessiert, hat in jedem Fall eine große Auswahl vor sich, sollte jedoch auch das Risiko berücksichtigen.

Tipp: viele Anleger entscheiden sich, in Dividenden Titel zu investieren und einen Teil des Geldes in klassische Anlagen zu investieren. Interessant sind auch so genannte Blue Chips.

Dabei handelt es sich um Unternehmen, die in ihrer Branche führend sind und ein echtes Schwergewicht darstellen. Diese Unternehmen können zwar auch an Wert verlieren, sind jedoch deutlich unanfälliger und robuster, als es bei kleinen Titeln der Fall ist. Somit gehen viele Anlegerinnen und Anlegern mit Blue Chips auf Nummer sicher und entscheiden sich für eine passable Dividende und leichte Kurssteigerungen.