Forschung – Förderung – Bader-Preis für Kunstgeschichte

Bader-Preis für Kunstgeschichte

Der Bader-Preis für Kunstgeschichte mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 18.000 US-Dollar und wird jährlich für die wissenschaftliche Ausarbeitung einer Dissertation oder einem Forschungsprojekt für den kunsthistorischen Themenbereich der Malerei und der Zeichnung zwischen 1500 und 1750 von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben. Die nachfolgenden Ausführungen sind eine konzentrierte Darstellung der wesentlichen Informationen zum Bader-Preis für Kunstgeschichte.

Art der Förderung

Der Bader-Preis für Kunstgeschichte umfasst ein einmaliges Preisgeld in Höhe von 18.000 US-Dollar für die Ausarbeitung einer kunsthistorischen Dissertation oder einem kunsthistorischen Forschungsprojekt.

Seit dem Jahre 2007 findet die jährliche Verleihung mit Hilfe des Stiftungsvermögens der Eheleute Isabel Bader und Alfred Bader statt. Die Vergabe vom Bader-Preis für Kunstgeschichte samt dem Preisgeld erfolgt durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften, die auch die Preisträgerin bzw. den Preisträger durch eine wissenschaftliche Kommission bestimmt.

Themenbereich

Die kunsthistorische Dissertation oder das kunsthistorische Forschungsprojekt muss Forschungsfragen der Malerei und der Zeichnung zwischen dem Zeitraum 1500 und 1750 beinhalten. Eine weitere detaillierte Vorgabe der kunsthistorischen Thematik ist nicht gegeben, da nach der Auffassung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften jede weitere Eingrenzung auch die wissenschaftlichen Grenzen für die Antragsberechtigten verwirklichen.

Antragsberechtigte

Die Antragsberechtigung für den Bader-Preis für Kunstgeschichte umfasst einerseits hoch qualifizierte Doktorandinnen bzw. Doktoranden aus Österreich mit einer Altersbegrenzung von 32 Jahren und andererseits promovierte Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler aus Österreich mit einer Altersbegrenzung von 40 Jahren. Die Antragsberechtigten sollten sich im Kontext ihrer Dissertation oder ihrem Forschungsprojekt mit zentralen Forschungsfragen von Malerei und Zeichnung zwischen 1500 und 1750 befassen oder befasst haben.

Bundesland

Die Doktorandinnen bzw. Doktoranden aus dem Fachgebiet der Kunstgeschichte sowie die promovierten Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt der Kunstgeschichte müssen ihre wissenschaftliche Tätigkeit in einem der neun Bundesländer von Österreich ausüben. Hierbei sollte vor allem beachtet werden, dass die Doktorandinnen bzw. Doktoranden oder die promovierten Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler auch die österreichische Staatsangehörigkeit haben.

Kriterien & Frist

Die weiteren Kriterien für die Bewerbung umfassen einen ausführlichen tabellarischen Lebenslauf, eine Publikationsliste, Empfehlungsschreiben der Betreuerin bzw. des Betreuers der Dissertation, Darstellung des Forschungsprojekts auf ungefähr 5 bis 10 Seiten mit Schwerpunkt auf die Darstellung der allgemeinen Zielsetzung und der detaillierten Problemstellungen, die methodische Durchführung, der Zeitplan und den Quellennachweis.

  • Die Frist zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen variieren jedes Jahr, daher sollte die Bewerberin bzw. der Bewerber die Fristen für den Bader-Preis für Kunstgeschichte auf der Homepage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beachten.
  • Frist: 31. August 2020 – beendet

Die vollständigen Unterlagen und Formulare müssen sorgfältig ausgefüllt und unterschrieben werden. Anschließend müssen die Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei an folgende Email [email protected] gesendet werden.

Weiterhin müssen alle Unterlagen ausgedruckt werden und per Post an folgende Adresse Stipendien und Preise, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien gesendet werden.

Kontakt & weitere Informationen:

Dr. Martina Milletich