Bester Online Broker für Kleinanleger in Österreich – Vergleich

Kleinanleger ist ein sehr weit gefasster Begriff. Grundsätzlich wird zwischen institutionellen und privaten Anlegern unterschieden, wobei Privatanleger in der Regel auch Kleinanleger sind. Unterschiede ergeben sich beim Investitionsvolumen und der Art der Investments.

Einige setzen gezielt auf bestimmte Aktien, andere wiederum auf Wertpapiersparpläne. Der wichtigste gemeinsame Nenne: Der beste Broker im [month] [year] für Kleinanleger sollte möglichst günstig sein, damit die Rendite nicht durch Depot- und Ordergebühren zunichtegemacht wird.

[table id=80 responsive=scroll /]

Der typische Kleinanleger in Österreich

Im Schnitt investiert ein Kleinanleger in Österreich etwa 10.000 Euro in Wertpapiere, wobei die einzelnen Orders sich im Bereich von 1.000 bis 2.000 Euro bewegen. Besonders beliebt sind Aktien und Fonds, zunehmend auch ETFs (Exchange Traded Funds), die aufgrund ihrer Kostenstruktur zu den klaren Empfehlungen für Einsteiger zählen. Sofern man sich nicht für einen Sparplan entscheidet, bei dem Monat für Monat ein bestimmter Betrag in einen Fonds oder einen ETF investiert wird, tätigen Kleinanleger in Österreich etwa acht Trades im Jahr.

Daraus ergeben sich zwei Tipps für die Suche nach dem besten Broker für Kleinanleger:

  • Sofern möglich sollte man sich für ein kostenloses Depot entscheiden oder aber zumindest ein sehr günstiges Online Depot in Österreich. Das Depot bildet die Grundlage für den Einstieg in das Wertpapiergeschäft und sollte mit Bedacht gewählt werden, da sich gerade bei den Kosten sehr große Unterschiede ergeben.
  • Punkt zwei sind die Ordergebühren. Das gilt für den Kauf von Aktien oder Anleihen und das Ausführungsentgelt bei Sparplänen gleichermaßen. Hier gilt ganz klar: je günstiger, desto besser. Insbesondere bei Fonds- oder ETF-Sparplänen (siehe unseren Ratgeber zum Thema ETF Sparplan in Österreich ) gibt es viele Broker, die mit kostenlosen Angeboten oder anderen Aktionen wie Rabatten aufwarten. Daher lohnt sich ein Online Broker Vergleich für Österreich.

Kleinanleger in Österreich – die Einsteiger

Jeder fängt einmal klein an. Das trifft selbstverständlich auch auf Anleger zu. Wenn Sie bislang noch nie in Aktien und Co. investiert haben, sollten Sie es langsam angehen und sich Schritt für Schritt auf das neue Terrain vorwagen. Als idealer Einstieg gelten Wertpapiersparpläne. Anders als bei einzelnen Investitionen in Aktien ist der finanzielle Aufwand bei Fonds- und ETF-Sparplänen deutlich niedriger. Hier können Sie mit knapp 50 Euro im Monat einsteigen, wohingegen beim Aktienkauf ein Mindestvolumen von 1.000 Euro je Trade empfohlen wird – allein schon aufgrund der Ordergebühren.

Kleinanleger in Österreich mit Erfahrung

Sie haben bereits einen Wertpapiersparplan oder generell Gefallen an Aktien, Anleihen und Zertifikaten gefunden: Dann unterscheidet sich Ihr Investitionsplan vermutlich deutlich von dem eines Einsteigers. Sie erstellen sich Ihr ganz eigenes Portfolio aus Einzeltiteln, vielleicht kombiniert mit Fonds. Auch hier sind die Kosten einer der entscheidenden Faktoren, um den besten Broker für Kleinanleger in Österreich zu finden.

Während die Gebühren für die Ausführung von Sparplänen recht überschaubar sind, gibt es bei den Ordergebühren für Aktien und Co. bisweilen enorme Differenzen. Ob man nun knapp fünf Euro bezahlt oder über zehn Euro je Trade, macht bei zehn Orders pro Jahr einen Unterschied von immerhin 50 Euro. Nutzen Sie daher die Zeit für einen Online-Broker-Vergleich in Österreich. Damit sparen Sie Geld, das Sie deutlich sinnvoller investieren können.

Bester Broker für Kleinanleger – der Service

Da viele Kleinanleger in Österreich Anfänger sind, ist es durchaus sinnvoll, einen Online Broker oder eine Bank zu wählen, die mit Rat und Tat hilft. Das ist umso wichtiger, wenn das Wertpapiergeschäft weitgehend Neuland ist und man sich langsam herantasten möchte. Diesbezüglich bieten die meisten Online Broker in Österreich Hilfsangebote – angefangen bei Blogbeiträgen, die etwa die Vorteile von Sparplänen erklären, über Videokurse bis hin zu Online-Seminaren, an denen man kostenlos teilnehmen kann.

Unsere Empfehlungen: Beste Broker für Kleinanleger

DADAT Bank Depot

  • Generell keine Depotgebühr für Investmentfonds.
  • Börsliche und außerbörsliche Transaktionen ab 2,95 Euro.
  • Auf Aktionen achten: Zum Beispiel Starbonus für Neukunden!
  • Übertragungsspesen werden bis zu 250 Euro übernommen.
  • 80 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von über 5.000 Fonds.

» Zum Anbieter

Hello Bank

  • Keine Depotgebühr bei Fonds.
  • Kauf- und Verkaufsspesen ab 3,95 Euro.
  • Übertragspesen werden bis zu 200 Euro übernommen.
  • Sechs Monate ab Depoteröffnung 90 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bei Fonds.
  • Günstige Wertpapiersparpläne.

» Zum Anbieter

Smartbroker AT

  • Es fallen keine Depotgebühren an.
  • 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag.
  • Kostenlose ETF-Sparpläne.
  • Ab 0,00 Euro je Order.
  • Herausragende Kundenbetreuung.

» Zum Anbieter

Zusammenfassend gilt also:

  • Der beste Broker für Kleinanleger in Österreich ist möglichst günstig oder gar kostenlos.
  • Kleinanleger, die sich vorher noch nie mit Wertpapieren beschäftigt haben, fahren am besten mit einem Sparplan für Fonds oder ETFs.
  • Wenn Sie sich für einzelne Aktien interessieren, sollten Sie vor allem auf die Ordergebühren achten.

Bei der Suche nach dem optimalen Online Broker für Kleinanleger muss man vorab darauf achten, wie man einen „Kleinanleger“ definiert. Eine oft verwendete Einstufung ist hierbei der Depotwert, der meist bei ca 10.000 oder 20.000 Euro liegt.

Weiters ist die Anzahl der durchgeführten Transaktionen im Depot relevant. Je aktiver beispielsweise Aktien gekauft und verkauft werden sollen, umso wichtiger ist die Höhe der jeweiligen Orderkosten.

Worauf sollte man beim Online Depot für Kleinanleger achten?

  • kostenloses Depot ohne Depotgebühren
  • niedrige Ordergebühren & Mindestgebühren für Orders
  • niedrige/keine zusätzliche Gebühren
  • bei Sparplänen – kostenlose oder günstige Ausführung
  • umfangreiches Handelsangebot – passend zur eigenen Investment Strategie
  • Aktionen beachten: Prämien für Depoteröffnung & Übernahme von Spesen beim Depotübertrag
  • Zusätzliche Entgelte (z.B. bei telefonische Orders) und Kosten für Zusatzleistungen beachten
  • Informationen zu Kursdaten (z.B. Realtime Kurse)
  • Angebote von Weiterbildung und Informationen sowie News
  • einfach bedienbare Technik, Orderarten & Handelsplattform
  • Gibt es eine umfangreiche Auswahl an Fonds & ETFs ?
  • Regulierung

Fazit: Je geringer das angelegte Kapital, desto wichtiger ist es, bei der Auswahl von einem passenden Online Broker die Kosten möglichst niedrig zu halten. Je niedriger die Kosten, desto mehr kann man man von einer positiven Entwicklung seiner Geldanlage profitieren.

Je höher die Gebühren und Kosten für Depotführung, Ausführung von Sparplänen und Ordergebühren, desto weniger bleibt von ihrem erzielten Gewinn an der Börse tatsächlich nach Abzug der Kosten bei ihnen übrig.

Online Broker Vergleich Österreich – Gebühren & Aktionen

[sb name=“etfsparplanatbroker“]

Warum man jetzt ein Aktiendepot eröffnen sollte

Trotz der wiederkehrenden Kursverluste und Krisen am Aktienmarkt in den vergangenen Jahren gibt es auf lange Frist betrachtet bei einem Investment in Aktien generell nur eine Richtung – Es geht nach oben. Umso wichtiger ist daher bei einer Geldanlage für Kleinanleger bzw. einem Investment an der Börse eine langfristige Investment-Strategie, die man verfolgen sollte.

Ein Beispiel: Bei einem Investment im Jahr 1995 in den DAX und einer Behaltedauer von 15 Jahren bis 2010 konnte man eine Jahresrendite im Durchschnitt von 8 Prozent erzielen. Auch die ATX Performance konnte sich langfristig in den letzten 10-15 Jahren gut entwickeln.

Somit ist bei einem langfristigen Investment über mehrere Jahre oder beim Vermögensaufbau über einen Aktien-Sparplan oder ETF Sparplan eine gute Rendite möglich.

Ist ein Aktiendepot als Kleinanleger mit geringem Kapital sinnvoll?

Viele überlegen bei der Geldanlage auf Nummer sicher zu gehen und parken ihr Kapital auf einem Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld. Damit geht man zwar kein Risiko ein, langfristig erledigt man hierbei jedoch einen klaren Kaufkraft-Verlust, da die Zinsen/Rendite niedriger als die Inflation ist.

Wer sich noch nicht sicher ist, ob er gezielt in Aktien investieren möchte oder an der Börse einsteigen will, der kann bereits mit niedrigen Beträgen starten. Eine besonders günstige Möglichkeit ist beispielsweise der Einstieg an der Börse mit einem ETF Sparplan – dieser ists oft bereits ab 25 Euro oder 50 Euro monatlich möglich. Die Total Expense Ratio (TER) (Gebühren/Kosten für den ETF) sind hier meist sehr günstig.

Aber auch ein direktes Investment in ausgewählte Aktien mit einem Kapital von beispielsweise 5.000 oder 10.000 Euro Depotwert ist hierbei sinnvoll. Man könnte sich hier beispielsweise für Aktien mit hoher Dividende (Dividendenstrategie) entscheiden und sein Kapital auf 5 oder 10 ausgewählte Unternehmen investieren. Je größer die Streuung (Diversifikation) desto niedriger das Risiko. Dieses Prinzip machen sich auch ETFs (Exchange Traded Funds – börsengehandelter Fonds) bzw. Fonds generell zu Eigen.

Wer ist der beste Broker für Kleinanleger?

Hierbei gibt es keine generell Antwort, welcher Online Broker in Österreich für alle Kleinanleger das beste Angebot anbieten kann. Man sollte sich hierbei im Vergleich die Gebühren näher ansehen und auch Aktionen für Startbonus, Free Trade Aktionen sowie Angebote für den Depotübertrg/Depotwechsel beachten.

Empfehlenswerte Online Broker für Kleinanleger in Österreich sind beispielsweise die Hello bank! mit 100 € Startbonus, Smartbroker Österreich sowie Flatex Österreich.

Wer die Antwort auf das Thema „Günstigster Broker für Kleinanleger in Österreich“ sucht, muss sich vorab über seine Investment Strategie informieren.

Wer beispielsweise nur einige wenige Aktien mit einer „Buy and Hold“ Strategie kaufen möchte muss mit anderen Ordergebühren rechnen als jemand, der öfter kaufen und verkaufen möchte. Mit einem Online Broker Vergleich der Konditionen, Ordergebühren und Depotgebühren ist es jedoch einfach möglich, den jeweils besten Anbieter für die eigenen Bedürfnisse zu finden.

Aufpreis Xetra Order je Broker:

  • DADAT Wertpapierdepot – XETRA und andere deutsche Börsenplätze € 2,70
  • Smartbroker Wertpapierdepot – lediglich Börsenplatzgebühr (0,00657 % vom Kaufwert, Minimum 0,82 €)
  • Flatex Depot – 1, 94 €
  • Hello bank! Hello Depot – 0,04 % | min. 1,95 € und max. 20 € | 0,08 % Provision bei ETFs
  • LYNX Broker – ab 5,80 € + 0,14 % Provision
  • Erste Bank Direkt Depot – XETRA Wien 0,03 % (mind. EUR 1,90), XETRA Frankfurt 0,00504 % (mind. 0,63 €- max. 75,60 €)

Wie erfolgt die Legitimation?

Um sich zu identifizieren ist bei der Depoteröffnung eine Legitimierung notwendig. Diese erfolgt je nach Anbieter unterschiedlich, die meisten Anbieter setzen mittlerweile jedoch auf eine bequeme Video-Legitimierung, die bequem online durchgeführt werden kann.

Ich möchte zu einem günstigeren Online Broker wechseln – Depotwechselservice

  • Der Depotübertrag der bisherigen Positionen ist je nach Umfang ihres Depots sowie den Gebühren beim alten Anbieter für den Depotwechsel mit Kosten verbunden. Je nach Online Broker gibt es hier jedoch einen Depotwechselservice sowie eine Übernahme fremder Übertragungsspesen bis zu 250 € (beispielsweise aktuell beim Dadat Wertpapierdepot).