Zuverdienst in der Pension 2021 in Österreich – Regelungen, Zuverdienst-Grenzen, Höhe

Pensionisten haben in Österreich die Chancen auf einen Zuverdienst.In Abhängigkeit davon, wie hoch dieser ausfällt, muss jedoch eine Steuer gezahlt werden.

Auch bei der Sozialversicherung kann es durch den Zuverdienst dazu kommen, dass Beiträge zu leisten sind. Konkret muss darauf geachtet werden, wie hoch die Einnahmen aus Pension und Gehalt in Summe sind. Dies kann dazu führen, dass ein Wert ermittelt wird, der dazu führt, dass eine Versteuerung stattfindet.

Pension und Zuverdienstgrenze 2021 in Österreich

In Österreich ist es möglich, dass eine Pension bis zu einer Summe in Höhe von 12.000 Euro steuerfrei erhalten werden kann. Wer darüber hinaus noch Geld verdient, muss unter Umständen Steuern bezahlen. Die Pension ist zusammen mit den Löhnen und Gehältern des Zuverdienstes zu verrechnen.

Von dieser Summe müssen die Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden. Sollte das Jahreseinkommen in Summe bei weniger als 12.000 Euro liegen, so muss keine Nachzahlung der Steuer erfolgen.

Zuverdienst Grenze zur Pension – Wieviel darf ich verdienen?

Wenn die Summe von 12.000 Euro überschritten wird, ist es erforderlich, dass das Einkommen versteuert werden muss. Sofern nicht bereits während des Einkommens jeden Monat Steuern gezahlt werden, ist es unter Umständen notwendig, dass diese am Ende des Jahres nachgezahlt werden muss und eine Lohnsteuer nachgezahlt werden muss.

  • Bis 12.000 Euro Einkünfte in Summe (Pension und Gehalt) ohne Steuernachzahlung
  • Unterschiede bei regulärer Pension und Frühpension

Die Art der Pension bestimmt im Einzelfall, wie hoch das Einkommen ist, dass neben der Pension erzielt werden kann, ohne dass Steuern gezahlt werden müssen. Zwischen einer regulären Pension und eine Frühpension gibt es deutliche Unterschiede, was das Gehalt angeht.

Wie viel darf ich neben einer Frühpension verdienen?

Wer als Mann mit 65 Jahren oder als Frau mit 60 Jahren in Pension möchte, darf dazuverdienen, jedoch nur geringfügig. Dies ist erforderlich, damit die Pension nicht verloren wird.

Geringfügikeitsgrenze 2020 in Österreich: In der Praxis ist die Grenze für die geringfügige Beschäftigung im Jahr 2020 bei einem monatlichen Wert von 460,66 € monatlich.

Zu berücksichtigen ist, dass nicht das 12fache Gehalt für das gesamte Jahr, sondern das 14fache Gehalt berücksichtigt wird. Das liegt daran, dass zum Beispiel Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld in Empfang genommen werden dürfen und man gleichzeitig unter den entsprechenden Grenzbeträgen bleibt.

Die Sonderzahlungen müssen in Österreich separat auf dem Gehaltszettel angegeben werden, damit sie Grenzen korrekt berücksichtigt werden.

Welche Gefahr droht bei einer Frühpension und Zuverdienst?

Die Regeln bei der Frühpension und dem Zuverdienst sind scharf. Wer nur einen Euro mehr verdient, erhält für den Zeitraum, indem er die geringfügige Pension bezieht, keine Pension ausgezahlt. Daher sollte genau darauf geachtet werden, wie hoch der Zuverdienst ist und wie er z.B. limitiert werden kann.

Pension aus gesundheitlichen Gründen – wie viel darf ich ohne Einschränkung hinzuverdienen?

Wer aus gesundheitlichen Gründen in Pension gegangen ist, hat die Möglichkeit, Geld zusätzlich zu verdienen.

Die Pension kann als so genannte Berufsunfähigkeitspension oder Dienstunfähigkeitspension angetreten worden sein. Auch die Invaliditätspension oder Erwerbsunfähigkeitspension stellen eine Art der Pension aus gesundheitlichen Gründen dar.

Zu Beginn der Pensionszahlungen ist es erforderlich, dass der Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgegangen wird.

  • Je höher die Summe aus Pension und Gehalt ist, desto höher die Abzüge
  • Mindestens 30% sind über 1.220,01 Euro mtl. Gehalt/Pension an Abzügen fällig
  • Bis zu 50% Abzug sind in Summe möglich

Wer nach Eintritt der Pension einer neuen oder anderen Beschäftigung nachgehen möchte, kann dies bis zu einem gewissen Grad tun, ohne dass Einschränkungen bei der Pension zu befürchten sind. Für betroffene Personen ist es jedoch essentiell, dass diese Grenzen eingehalten werden. Wenn sie überschritten werden ist es möglich, dass die Pension sich prozentual reduziert.

Bis zu einem Gehalt von monatlich brutto 1.220,01 Euro in Summe aus der Pension sowie dem Einkommen durch die neue Tätigkeit werden keine Verminderungen der Pension in Kraft treten.

Wer diese Grenze überschreitet und zwischen 1.220,01 und 1.830,08 Euro verdient, der erhält eine Reduktion um 30%.

Sollte die Summe aus Pension und Gehalt bei 1.830,08 und 2.440,01 Euro liegen, erfolgt eine höhere Reduktion und zwar in Höhe von 40%. Wenn das monatliche Einkommen bei mehr als 2.440,01 Euro liegt, wird eine Reduktion von 50% verbucht. Die Kürzung ist insgesamt limitiert.

Es ist nicht möglich, dass sie 50% der Pension sowie 50% des Erwerbseinkommen übersteigen darf. Die Kürzungen liegen also insgesamt zwischen und 50%, was davon abhängig ist, wie hoch die Summe aus Pension und Erwerbseinkommen ist.

Zu beachten ist, dass die Grenzen lediglich bei der Pension aus gesundheitlichen Gründen sowie bei der vorzeitigen Alterspension zu berücksichtigen sind.

Wer das gesetzliche Pensionsalter in Österreich erreicht, hat keine Grenzen beim Zuverdienst mehr zu beachten, bzw. wird hier keine Einschränkungen erfahren. Dennoch kann es ein, dass das Gehalt versteuert werden muss, wenn bestimmte Grenzwerte erreicht worden sind.

Wer sich unsicher ist, ob er Abgaben zu leisten hat und wie hoch diese ausfallen werden, hat auch die Möglichkeit, dass er sich direkt an die Pensionsversicherungsanstalt in Österreich werden kann und hier z.B. die aktuellen Zahlen und Grenzwerte abfragen kann, oder sein persönliches Beispiel berechnen kann.

Welche Abgaben zur Sozialversicherung sind zu leisten?

Grundsätzlich werden die Beiträge für die Sozialversicherung während des Arbeitsverhältnisses laufend abgezogen. Sofern man mehr als die Geringfügigkeitsgrenze bezieht, werden jeden Monat die entsprechenden Abgaben direkt abgeführt.

Es ist möglich, dass auch Beiträge für die Pension abgeführt werden, so dass die Pension im Kontorecht sich insgesamt dadurch erhöhen kann. Wer Steuern in Österreich abzuführen hat, kann die Werbekosten oder aber auch außergewöhnliche Belastungen und Sonderausgaben gelten machen. Diese werden von den Ausgaben noch abgezogen, bevor die Summe feststeht, die insgesamt versteuert werden muss. Nur die Summe, die nach Abzug aller geltend gemacht Kosten übrigbleibt und über den jeweiligen Grenzbeträgen liegt, ist zu versteuern.