Erdnussöl

Wer in Asien oder in den USA in eine Küche schaut, wird dort mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens eine Flasche Erdnussöl finden. In Europa ist das Öl aus den kleinen leckeren Nüssen noch nicht so bekannt, was schade ist. Erdnussöl sorgt bei den meisten für ein kulinarisches Erlebnis, aber dies ist noch lange nicht alles, was das exotische Öl kann.

  • In Kurzform zunächst einmal zusammengefasst, was Erdnussöl so besonders macht:
  • liefert wichtige Fettsäuren
  • kann den Fettspiegel im Blut positiv beeinflussen
  • punktet mit ganz viel Vitamin E
  • enthält eine Menge gesunde Ölsäure
  • verträgt selbst große Hitze sehr gut

Leider kann Erdnussöl auch Allergien auslösen, aber davon später mehr.

Erdnussöl Inhaltsstoffe und Nährwerte

Nicht nur die Erdnussöl Inhaltsstoffe spielen eine wichtige Rolle, auch die Nährwerte sind von besonderer Bedeutung:

Gesättigte Fettsäuren18 Gramm
Ungesättigte Fettsäuren82 Gramm
Mehrfach gesättigte Fettsäuren45 Gramm
Einfach gesättigte Fettsäuren37 Gramm
KohlenhydrateNull Gramm
ProteineNull Gramm
ZuckerNull Gramm
RauchpunktAb 160° Grad Celsius

Die Erdnussöl Inhaltsstoffe bestehen zum großen Teil als mehrfach gesättigten Fettsäuren und sie machen das Öl so gesund. Geht es um den Rauchpunkt, ist das Öl ebenfalls flexibel, denn je nachdem, um welches Öl es sich handelt, kann der Rauchpunkt bei über 200° Celsius liegen. Das macht das Erdnussöl zum perfekten Öl für den Wok und die Fritteuse.

Wie bereits erwähnt, variieren die Erdnussöl Inhaltsstoffe immer wieder. Teilweise sind sie von den regionalen Bedingungen abhängig, denn die Anbauflächen in den USA haben eine andere Bodenbeschaffenheit wie die Felder in Afrika oder Südamerika. In der Regel gehören jedoch Ölsäure, Linolsäure und Stearinsäure dazu. Typisch für die Erdnussöl Inhaltsstoffe sind zudem Arachinsäure, Behensäure und Lignocerinsäure. Vitamine sind mit knapp 24 Milligramm auf 100 Gramm Erdnussöl vertreten. Vor allem die Vitamine K, D und B1 sind im Erdnussöl zu finden. Das afrikanische Öl hat einen relativ hohen Anteil an Ölsäuren, während die Öle aus Südamerika mehr Linolsäure haben. Gesund ist das Öl aus den kleinen Erdnüssen aber allemal. Wichtig sind die Omega-3-Fettsäuren, die darüber hinaus gegen Depressionen helfen und selbst Krebs vorbeugen sollen. Die Erdnussöl Inhaltsstoffe können dazu noch den Blutdruck effektiv senken und die Vitamine schützen das empfindliche Immunsystem.

Wirkungen und Anwendungen von Erdnussöl

Es gibt Ernährungsexperten, für die Erdnussöl zum Superfood gehört, weil das Öl angeblich die Gesundheit gut unterstützt. Dass Erdnussöl reich an ungesättigten, für den Körper wichtigen Fettsäuren ist, stimmt, aber reicht das aus, um als Superfood zu gelten? Ja, das Öl darf sich zu Recht Superfood nennen. Die enthaltenen Fettsäuren wirken sich sowohl bei der inneren als auch bei der äußeren Anwendung positiv auf die Gesundheit aus. So bildet Erdnussöl einen Schutzfilm auf der Haut und versorgt sie außerdem mit allen wichtigen Nährstoffen. Außerdem soll es Menschen, die unter Neurodermitis oder unter schmerzhaftem Rheuma leiden. Der Organismus bekommt zudem wertvolle Omega-3-Fettsäuren und viele Vitamine. Die Fettsäuren sollen den Körper vor Krebs schützen und effektiv Depressionen vorbeugen. Die Inhaltsstoffe im Erdnussöl haben eine entzündungshemmende Wirkung und sorgen dafür, dass der Körper sein Immunsystem aktiviert. Kalt gepresstes Öl senkt darüber hinaus auch den Cholesterinspiegel und beeinflusst den Stoffwechsel positiv. Aber wie genau sieht die Erdnussöl Wirkung aus?

Die Erdnussöl Wirkung ist in jedem Fall positiv und das sowohl bei einer innerlichen, als auch bei einer äußerlichen Anwendung. Das Öl bietet ein breit gefächertes Spektrum, wenn es um die Wirksamkeit geht. Bei der Ernährung spielt die Erdnussöl Wirkung eine wichtige Rolle, ebenso wie in der Kosmetik und der Medizin. Eine Erdnussöl Wirkung bezieht sich auf die entzündungshemmenden Eigenschaften, eine andere auf die Regulierung des Stoffwechsels. Erdnussöl kann den Cholesterinspiegel nachhaltig senken und dank der vielen Omega-3-Fettsäuren ist die Erdnussöl Wirkung selbst bei Depressionen spürbar. Das Öl soll Krebserkrankungen vorbeugen und als Massageöl verwöhnt es die Haut und versorgt sie mit wichtiger Feuchtigkeit. Erdnussöl zieht langsam in die Haut ein und dringt bis in die unteren Hautschichten vor.

Ein Schutz für das Immunsystem

Das Immunsystem ist so etwas wie der Schutzwall für den Organismus und sorgt dafür, dass keine Bakterien, Keime oder andere Schädlinge in den Körper gelangen und ihn krank machen. Allerdings bröckelt dieser Schutzwall ab und zu und in der Folge lassen die Aktivitäten des Immunsystems nach. In diesem Fall braucht das System selbst Unterstützung, die es unter anderem auch vom Erdnussöl bekommt. Das Öl aus den Tropen besteht zu knapp 44 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und zu rund 37 Prozent aus einfach ungesättigten Fettsäuren. Das macht das Erdnussöl zu einem gesunden Speiseöl und zu einem hervorragenden Unterstützer für das Immunsystem. Dies ist jedoch noch nicht alles, denn die Erdnussöl Wirkung beschränkt sich nicht nur auf den Schutz des Immunsystems, es senkt dazu noch den Blutdruck. Das alles zusammen sorgt für ein gesundes Leben.

So wirkt Erdnussöl für die Haut

Die Haut ist das größte und vielleicht empfindlichste Organ des menschlichen Körpers. Umso wichtiger ist es, die Haut immer besonders gut zu behandeln. Erdnussöl kann effektiv bei der Pflege der Haut helfen, und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Die Erdnussöl Wirkung kann unter anderem die beschädigten Strukturen in den Hautzellen wieder binden. Auf diese Weise ist die Haut in der Lage, wieder mehr Feuchtigkeit aufzunehmen. Das verbessert das Hautbild und lässt den Teint wieder strahlen. Menschen, die unter Neurodermitis leiden, können mit dem Öl aus den Samen der Erdnüsse nicht nur dem oftmals quälenden Juckreiz entgegenwirken, sondern auch für eine Linderung sorgen. Der Ölfilm auf der Haut schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen und hat zudem einen feuchtigkeitsregulierenden Effekt. Mittlerweile setzt auch die Kosmetikbranche auf die Erdnussöl Wirkung und verwendet das reichhaltige Öl in vielen Produkten. Tipp: Ein tolles Öl für die haut ist CBD Öl, mehr Informationen unter https://www.hanfosan.de/cbd-oel.html.

Das ideale Öl für die Kinderpflege

Besonders die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist noch sehr empfindlich und braucht aus diesem Grund stets die richtige Pflege. Für die kindliche Haut ist es sehr wichtig, dass sie immer mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird, denn das reduziert die Gefahr des Wundliegens und Aufreibens der Haut. Da Erdnussöl nur sehr langsam in die Haut einzieht und selbst in geringen Mengen schon seine ganze Wirkkraft entfalten kann, ist es ideal für die Baby- und Kinderpflege. Vor allem für Kinder, die unter Neurodermitis leiden, ist das Öl aus Erdnusssamen zu empfehlen. Schon einige wenige Tropfen reichen für eine sanfte Massage aus und die Haut kann sich deutlich entspannen. Die verschorften Stellen heilen schneller ab und der Juckreiz lässt endlich nach. Neben Babys und Kindern können auch ältere Menschen, die unter Rheuma leiden, von der Erdnussöl Wirkung profitieren. Hier kommt das Öl bei Massagen zur Anwendung und regt dabei die Durchblutung an.

Erdnussöl perfekt für die Haare

Geht es um die Erdnussöl Wirkung, darf auch der positive Effekt für die Haare nicht fehlen. Wie bei der Hautpflege, so legt sich das Erdnussöl auch hier als Schutzfilm über die Haare. Es schützt die wichtigen Feuchtigkeitsdepots in den Haaren und macht sie wieder geschmeidig. Selbst Haare, die Probleme machen, lassen sich dank der Erdnussöl Wirkung wieder einfacher frisieren und bleiben gesund. Erdnussöl schützt jedes einzelne Haar vor negativen Einflüssen. Der natürliche Schutzeffekt wirkt bei Sonneneinstrahlung wie ein Lichtschutzfaktor. Im Unterschied zu Spülungen und Shampoos, die Silikone enthalten, lässt sich der Schutzfilm, den das Erdnussöl bildet, einfach wieder aus den Haaren herauswaschen. Die Haare bekommen keine dauerhafte Versiegelung, zudem wird die Kopfhaut geschützt.

Alle, die Probleme mit einer zu trockenen Kopfhaut oder mit Schuppen haben, finden im Öl aus Erdnusssamen ein gutes Mittel. Das Öl einfach in die Kopfhaut einzumassieren, regt die Durchblutung an und Schuppen haben keine Chance mehr. Erdnussöl ist ebenfalls eine gute Wahl, wenn die Haare schnell trocken oder strohig werden. In die Spitzen der Haare einmassiert, lässt es den lästigen Spliss verschwinden und das Haar bekommt wieder mehr Volumen und einen natürlichen Glanz. Wer das Öl zweimal im Monat anwendet, kann sich sogar den Besuch beim Friseur sparen, um sich die Spitzen schneiden zu lassen. Vor allem strapaziertes Haar, das viel gefärbt oder getönt wird, kann sich dank Erdnussöl wieder erholen. Anwendungen von Erdnussöl

Erdnussöl für die Haut

In Asien und Afrika ist seit langer Zeit bekannt, wie gesund Erdnussöl für die Haut ist. Die vielen Vitamine schützen nicht nur das Immunsystem, sie sorgen auch dafür, dass die Haut nicht so schnell altert. Wer unter rissiger und spröder Haut leidet, sollte sich regelmäßig nach dem Baden oder Duschen mit ein paar Tropfen Erdnussöl einreiben. Die Haut entspannt sich spürbar, kleine Falten glätten sich und rissige oder spröde Stellen werden schnell wieder geschmeidig. Erdnussöl wird heute in Form von Badezusätzen angeboten und versorgt die Haut so mit der Feuchtigkeit, die sie braucht, um gesund zu bleiben. Das Öl ist der optimale Schutz auch vor dem Wundliegen und Aufreiben der Haut. Erdnussöl zieht nur sehr langsam in die Haut ein und aus diesem Grund sind für die Pflege nur geringe Mengen notwendig. Durch seine gute Gleitfähigkeit ist Erdnussöl zudem für die physiotherapeutische Praxis eine gute Empfehlung. Es wird gerne für Massagen verwendet, da es die Durchblutung fördert.

Ölbäder mit Erdnussöl – eine Wohltat

Ein Bad mit warmen Wasser und Öl ist immer Balsam für den Körper wie auch für die Seele. Das Öl aus der Erdnuss ist besonders reichhaltig an pflegenden Stoffen und fettet bei einem Vollbad die Haut gleichmäßig ein. Einfach einige Tropfen des Öls ins Wasser geben und anschließend entspannt in der Wanne liegen. Bei trockener Haut ist ein solches Ölbad eine wunderbare Sache. Das Gleiche gilt für alle, die unter Neurodermitis oder unter schuppiger Haut leiden. Das Öl verhindert während des Bades, dass sich die Bausteine der Haut, die die Feuchtigkeit halten, herauslösen können. So entsteht eine ganz natürliche Hautbarriere und der Juckreiz, der viele quält, die mit trockener Haut zu kämpfen haben, ist kein Thema mehr. Nach einem Bad in Erdnussöl sind auch Hautstellen verschwunden, an denen sich gerne mal Schorf bildet.

Perfekt für raue Hände

Vor allem im Winter bei Kälte draußen und trockener Heizungsluft in den Räumen werden die Hände schnell rau. Damit die dünne Haut an den Händen wieder weich ist und gepflegt aussieht, ist das Öl aus den kleinen Erdnüssen eine hervorragende Wahl. Ein paar Tropfen reichen in der Regel aus, um die Haut wieder zu glätten und zu entspannen. Das Öl zieht schnell ein und es bildet sich kein unangenehmer fettiger Film. Mit dem vielseitigen Öl lässt sich auch dem Alter ein Schnippchen schlagen. An den Händen wird meist schnell sichtbar, wie alt ein Mensch ist, denn Hände lassen sich nicht liften. Das Öl aus der Erdnuss pflegt nicht nur raue Hände, sondern macht auch die Haut geschmeidig, zudem verschwinden die unschönen Altersflecken. Die Hände sind gepflegt und verraten nichts über das eigentliche Alter.

Kochen mit Erdnussöl

Auch wenn Erdnussöl zu kosmetischen Zwecken gerne genutzt wird, bleibt das Hauptanwendungsgebiet die Küche. Das Öl ist bei Fans von asiatischem Essen sehr beliebt, weil sein Aroma viele Gerichte perfekt abrundet. Raffiniertes Erdnussöl hat einen hohen Rauchpunkt und lässt sich bis auf eine Temperatur von über 200° Grad erhitzen. Das ist ideal für das Kochen im Wok sowie für alles, was nur kurz gebraten wird. Viele asiatische Gerichte werden frittiert und selbst dies ist für das Öl aus Erdnusssamen kein Problem. Die Erdnussöl Anwendung für Dressings oder Soßen braucht hingegen ein natives Öl. Es hat mehr Geschmack und verleiht jedem Gericht eine besondere Note.

„Wer asiatisch isst, lebt länger“, sagt ein Sprichwort und wer sich die asiatische Küche einmal anschaut, wird dem zustimmen. Zum einen verwenden die Menschen in Asien fast nur frische Lebensmittel, die ebenso frisch zubereitet werden. Am liebsten wird im Wok gekocht, einer Art Pfanne mit hohen Seitenwänden, in der das Essen so gegart wird, dass noch alle wichtigen Nährstoffe erhalten bleiben. Mit Erdnussöl im Wok kochen ist ein echter Klassiker in der asiatischen Küche. Besonders lecker ist das folgende Gericht.

Rezept: Erdnussöl im Wok mit Zwiebeln, Pilzen und Eiern

Zutaten für 4 Personen:

  • acht Frühlingszwiebeln
  • 250 Gramm Basmatireis
  • 250 Gramm Champignons
  • drei Eier
  • je ein Esslöffel helle und dunkle Sojasoße
  • drei Esslöffel Erdnussöl

Wer möchte, kann frische Pilze kaufen, Champignons aus der Dose schmecken ebenfalls. Guten Basmatireis gibt es entweder im Asia-Shop oder in einem gut sortierten Supermarkt. Mit Erdnussöl im Wok kochen heißt auch, qualitativ hochwertiges Erdnussöl zu verwenden, billiges Öl lässt das pikante Gericht schnell ranzig schmecken.

Zubereitung:

Im ersten Arbeitsschritt den Reis in einem Sieb sehr gründlich waschen, ihn dann nach Anweisung garen und abkühlen lassen. Während der Reis kocht, die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und leicht schräg in feine Ringe schneiden. Einige Ringe zum Garnieren zur Seite stellen. Die frischen Champignons vorsichtig putzen und halbieren. Kommen die Pilze aus der Dose, den Inhalt auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Jetzt wird es Zeit, das Erdnussöl im Wok zu erhitzen und die Frühlingszwiebeln darin zwei Minuten leicht anzudünsten. Anschließend die Pilze dazugeben und sie so lange dünsten, bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Nun kommt der Reis dazu, der gut drei Minuten mitbraten muss.

So geht es weiter

Das Schöne am Kochen im Wok ist, dass alles zur gleichen Zeit gar wird und alles warm bleibt. Um das Rührei zu braten, die Mischung aus Reis, Frühlingszwiebeln und Pilzen an den Rand des Woks schieben. Nun die Eier verquirlen, mit Sojasoße und Pfeffer pikant abschmecken, die Hitze erhöhen und die Eier in die Mitte des Woks gießen. Bei starker Hitze in rund drei Minuten zum Rührei stocken lassen, danach die Hitze reduzieren und den Reis wieder in die Mitte geben.

Noch einmal mit Sojasoße und vielleicht etwas Erdnussöl abschmecken, dann das Gericht mit den restlichen Zwiebelringen bestreuen und servieren. Alle Zutaten sind gar, ohne dass sie zerkocht wurden. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben außerdem erhalten, was das Kochen mit Erdnussöl im Wok so gesund macht. Die Vorbereitungen und die Garzeit nehmen zusammen nur 40 Minuten in Anspruch. Das Gericht eignet sich als schnelles Abendessen, da es leicht ist und den Magen nicht überfüllt.

Erdnussöl kaufen – was ist wichtig?

Wer in Deutschland Erdnussöl kaufen möchte, muss schon genau hinschauen, denn es wird nicht überall angeboten. Erdnussöl kaufen hat viele Vorteile, denn das Öl schmeckt nicht nur gut, es lässt sich auch vielseitig verwenden. Im Vergleich zu anderen hochwertigen Speiseölen ist Erdnussöl nicht sonderlich teuer. Wer Erdnussöl kaufen möchte, sollte jedoch nicht nur auf den Preis schauen. Es gibt noch andere Kriterien, die für den Kauf von Bedeutung sind.

Da Erdnussöl preisgünstig ist, steht es auch bei vielen Discountern im Regal. Alle, die Erdnussöl kaufen wollen, sollten zuerst darauf achten, dass das Öl entweder in einer dunkelbraunen oder einer dunkelgrünen Flasche angeboten wird. Erdnussöl in transparenten Glasflaschen ist von nicht sehr guter Qualität, denn das Öl darf nicht so viel Licht bekommen und muss nach Möglichkeit kühl stehen. Kühl bedeutet jedoch nicht Kühlschrank, denn je kälter das Öl steht, umso zähflüssiger wird es. Wer Erdnussöl kaufen will und keine dunkle kühle Speisekammer zu Hause hat, kann das Öl für einen kurzen Zeitraum in der Kühlschranktür aufbewahren. Dort ist bekanntlich der wärmste Ort im Kühlschrank. Beim Einkauf ist es ebenfalls wichtig, auf die Farbe des Öls zu achten. Ein qualitativ hochwertiges Öl ist hellgelb und klar. Öle, die dunkel gefärbt oder trüb sind, haben eine weniger gute Qualität und sind nicht selten ranzig, was im Endeffekt ungenießbar bedeutet.

Erdnussöl richtig lagern

Alle, die noch nie Erdnussöl gekauft haben, jedoch das leckere Öl gerne einmal probieren wollen, sollten beim Einkauf auf einige Aspekte achten. Jedes Öl, in dem sogenannte Trübstoffe sichtbar schwimmen, sollten besser im Regal bleiben. Diese Trübstoffe, die manchmal unübersehbar sind, deuten an, dass der Inhalt der Flasche bereits ranzig ist. Ein qualitativ hochwertiges Erdnussöl ist klar und hat entweder ein leicht nussiges oder ein eher neutrales Aroma. Wirklich gutes Erdnussöl gibt es in ausgesuchten Reformhäusern und Bioläden sowie in Asien-Shops.

Damit die Erdnussöl Anwendung auch funktionieren kann, ist es sehr wichtig, das Öl richtig zu lagern. In deutschen Supermärkten ist Erdnussöl nichts Besonderes mehr, angeboten wird in der Regel das günstige, raffinierte Öl. Es zeichnet sich durch seinen milden bis neutralen Geschmack aus und hat eine eher blassgelbe Farbe. Wer aus den USA importiertes Erdnussöl kauft, bekommt einen kräftigen Geschmack, allerdings ist dieses Öl auch deutlich teurer. Erdnussöl fühlt sich an einem dunklen und kühlen Ort besonders wohl, jedoch muss es nicht unbedingt der Kühlschrank sein.

Wer keine Speisekammer hat, sollte das Öl in der Tür des Kühlschranks aufbewahren. Wird das exotische Öl mit Temperaturen um die zehn Grad Celsius konfrontiert, wird es schnell zähflüssig und verliert komplett sein feines Aroma. Außerdem spielt bei der Lagerung eine wichtige Rolle, dass die Flasche immer gut verschlossen wird. Das Öl ist extrem empfindlich, was Sauerstoff angeht. Bei zu viel Berührung mit Sauerstoff wird es nämlich schnell ranzig und demzufolge ungenießbar.

Erdnussöl mag es trocken, nicht zu warm und möglichst dunkel, wie das bei vielen Speiseölen der Fall ist. Licht und Luft führen letztendlich dazu, dass die so wertvollen Fettsäuren anfangen, zu oxidieren. Das macht das Öl schnell ranzig und aus diesem Grund auch ungenießbar. Wird das Öl aus Erdnüssen jedoch richtig gelagert, ist es für einen langen Zeitraum haltbar. Zwei Jahre Lagerung an einem trockenen und kühlen Ort ist für Erdnussöl keine Seltenheit. Auch einer Aufbewahrung im Kühlschrank steht nichts im Wege. Wird das Öl verwendet, muss es jedoch rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden. Im Tiefkühlschrank hingegen verdirbt das Öl sehr schnell, denn bei Minustemperaturen verwandelt sich das Erdnussöl in eine gelartige Masse oder wird fest.

FAQs zum Erdnussöl

Wo kommt die Erdnuss eigentlich her?

Die ursprüngliche Heimat der Erdnüsse ist Südamerika. Erdnüsse haben eine sehr lange Geschichte, die vor rund 7500 Jahren in Peru beginnt. Von dort aus trat die Pflanze ihren Siegeszug zunächst auf dem amerikanischen Kontinent an, bevor die spanischen Eroberer sie mit nach Europa brachten. Bis heute wachsen Erdnüsse vor allem in den tropischen und subtropischen Ländern dieser Welt. Einer der Haupthersteller für Erdnussöl ist Indien. 90 Prozent der Erdnüsse, die in Indien angepflanzt werden, wandern in die Ölpresse.
Erdnüsse gehören zu den traditionellen Lebensmitteln in Asien und haben dort einen sehr hohen Stellenwert. Angebaut werden die kleinen Nüsse mit der weichen Schale im Freiland. Sind die Pflanzen nicht kultiviert, dann erreichen sie eine Höhe von maximal 80 Zentimeter. Die kultivierten Pflanzen hingegen wachsen in der Regel nicht höher als 30 Zentimeter. Aus botanischer Sicht gehört die Erdnuss zu den Schmetterlingsblütlern, die Blütezeit der krautigen Pflanze ist zwischen Mai und August. Wenn die Erdnusspflanze in einem intensiven Gelb blüht, duftet sie betäubend. Da die Blüte nur kurz ist, müssen sich die Bienen mit dem Bestäuben beeilen. Sind die Blüten befruchtet, senken sich ihre Stängel sofort in Richtung Erde. In der Erde wachsen anschließend die Nüsse, die eine Länge zwischen zwei und sechs Zentimeter erreichen.

Sind Erdnüsse Nüsse?

Die holzige Fruchthülle, die die Nüsse umgibt, ist trocken und nicht genießbar. Bis zu sechs Nüsse finden in einer solchen Hülle ihren Platz. Zu welchem Zeitpunkt sie reif für die Ernte sind, hängt immer vom jeweiligen Zeitpunkt der Blüte und der Befruchtung ab. Meist findet die Ernte jedoch zwischen Juli und September statt. Sind die Früchte von Wurzeln und Erde befreit, müssen sie zunächst einmal trocknen. Dabei darf die Temperatur jedoch nicht zu hoch sein, denn sonst bekommen die Nüsse ein schrumpeliges Aussehen und schmecken nach nichts. Vier Wochen dauert es, bis die Erdnüsse trocken sind und entweder als Snack in den Verkauf oder in die Ölmühle gehen, um dort zu Erdnussöl gepresst zu werden. Streng genommen ist die Erdnuss allerdings gar keine Nuss, sondern gehört zu den Erbsen-Gewächsen. Darauf weist auch der englische Name „Peanut“ hin, denn „Pea“ ist der Name für die Erbse.

Welchen Geschmack hat Erdnussöl?

Wer Erdnüsse mag, wird auch Erdnussöl gerne in der Küche haben. Es ist der intensive Geschmack nach Nüssen, der das Öl so besonders und so beliebt macht. Den besten Geschmack bekommt das Erdnussöl, was kalt gepresst wird. Es enthält außerdem die meisten Nährstoffe, an denen das Öl nicht eben arm ist. Als Öle mit einer kräftigen Note sind die Sorten bekannt, die aus den USA und aus Afrika kommen. Das afrikanische Öl hat ein fruchtiges bis nussiges Aroma und einen sehr angenehmen Geschmack. Raffiniertes Erdnussöl hingegen ist fast geruchlos und hat nur wenig Geschmack. Alle, die sich für ein raffiniertes warm gepresstes Erdnussöl entscheiden, haben einen milderen Geschmack, allerdings auch weniger wertvolle Inhaltsstoffe. Diese Öle schmecken beinahe neutral und sind in der Küche eigentlich nur von Interesse, weil sie sich sehr hoch erhitzen lassen.

Ist Erdnussöl gesund?

Menschen, die mit einem zu hohen Blutdruck und einem ebenfalls zu hohen Cholesterinspiegel zu kämpfen haben, finden im Erdnussöl ein Speiseöl, was sie ohne schlechtes Gewissen verwenden können. Zu 44 Prozent besteht Erdnussöl aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, 37 Prozent sind hingegen nur einfach gesättigte Fettsäuren. Hier handelt es sich in der überwiegenden Zahl um Ölsäuren, die in der Lage sind, den Blutdruck wie auch den Cholesterinspiegel zu senken. Auf 100 Milliliter Erdnussöl kommen 23 Milligramm Vitamin E, das für ein starkes Immunsystem zuständig ist. Dieses Vitamin schützt zudem die Körperzellen vor den sogenannten freien Radikalen, die die Zellen angreifen und Krebs auslösen können. Positiv auf die Gesundheit wirken sich auch die im Öl enthaltenen Vitamine B1, D und K aus.
Wie eingangs bereits erwähnt, kann Erdnussöl leider auch schwere allergische Reaktionen auslösen. Im Öl stecken meist noch Reste von Eiweiß, das für die Allergie zuständig ist. Wer allergisch reagiert, sollte sein Erdnussöl sehr sorgfältig auswählen. Studien aus Großbritannien haben ergeben, dass ein natives und damit kalt gepresstes Erdnussöl für Menschen mit einer Allergie nicht so gut ist. 60 Teilnehmer an der Studie, die alle unter einer Allergie leiden, haben sowohl das native, kalt gepresste Öl wie auch das raffinierte, warm gepresste Erdnussöl probiert. Die Mehrzahl der Probanden vertrug beide Öle überraschend gut, allerdings gab es mehr Reaktionen auf das kalt gepresste Erdnussöl.

Wie verwendet man Erdnussöl?

Alle, die gerne asiatisch essen, kennen und schätzen Erdnussöl. Was das Öl so besonders macht, ist die Tatsache, dass Erdnussöl einen hohen Rauchpunkt hat. Das heißt, das Öl lässt sich sehr hoch erhitzen, was in der asiatischen Küche wichtig ist. Vieles wird dort im Wok zubereitet und auch Frittieren ist in der Küche Asiens eine beliebte Art, um Speisen zu garen. Wer Erdnussöl kauft, kann es auch in der Fritteuse verwenden, um beispielsweise knusprige Frühlingsrollen zuzubereiten. Im Wok zu kochen, hat viele Vorteile. Gemüse und Fleisch lassen sich schonend zubereiten und behalten ihre wichtigen Nährstoffe. Erdnussöl kaufen und es für den Wok verwenden, ist eine gute Wahl. Das Öl verleiht allen Gerichten ein nussiges Aroma und unterstreicht so den Eigengeschmack. Erdnussöl schmeckt ebenfalls im Salat oder in der Soße, es eignet sich für Dressings und selbst Süßspeisen lassen sich mit dem Öl aus Asien verfeinern.

Woran erkennt man gute Erdnussöl?

Wie gut ein Öl ist, zeigt sich auch, wenn es um die Erdnussöl Inhaltsstoffe geht. Nur ein hochwertiges Öl kann durch seine gesunden Inhaltsstoffe überzeugen und ist darüber hinaus noch eine echte Bereicherung für die Pflege der Haut. Zwei bis vier Wochen müssen die Erdnüsse nach der Ernte trocknen, damit sich der Wassergehalt auf sieben bis fünf Prozent reduzieren kann. Nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist, haben die Nüsse einen Fettgehalt von etwa 45 Prozent. Nach dem Trocknen kommen sie für eine Kaltpressung in die sogenannte Schneckenpresse. Hier sind die Erdnussöl Inhaltsstoffe noch enthalten, bei einem warm gepressten Öl ist das leider nicht mehr im vollen Maße der Fall.

Welche Erdnussölsorte kommt infrage?

Reines Erdnussöl wird direkt aus den Samen der Erdnüsse gepresst und besteht in der Hauptsache aus Triglyceriden. Das Öl enthält ganz unterschiedliche Fettsäuren, die sich aus den unterschiedlichen Anbaugebieten erklären. Grundsätzlich wird Erdnussöl in zwei Sorten unterschieden: klassisches und afrikanisches Erdnussöl. Äußerlich lassen sich die beiden Sorten durch ihre Färbung auseinanderhalten. Während das raffinierte Erdnussöl an eine weiße Masse erinnert und sich sehr fettig anfühlt, hat das afrikanische Erdnussöl eine gelbliche Farbe und ist deutlich flüssiger. Unterschiede gibt es auch beim Geschmack. Das kalt gepresste, afrikanische Öl hat eine intensive Erdnussnote, der Geruch ist sehr angenehm und wird als fruchtig wahrgenommen. Ist das Erdnussöl hingegen gehärtet, ist es geruchlos und schmeckt fast nach nichts.

Wie wird Erdnussöl eigentlich gewonnen?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um Erdnussöl zu gewinnen. Die unterschiedlichen Arten der Gewinnung machen sich jedoch bei der Qualität bemerkbar. Das qualitativ hochwertige Öl ist das native oder kalt gepresste Erdnussöl. Dabei wird mit einer sogenannten Schneckenpresse das Öl aus den Erdnusssamen gepresst und im Anschluss daran gefiltert. Das Ganze passiert ohne die Zufuhr von Hitze, was die Aromen es Öls erhält. Auch die gesunden Wirkstoffe im Erdnussöl gehen bei dieser schonenden Art der Herstellung nicht verloren. Etwas anders sieht es beim raffinierten Erdnussöl aus. Hier ist das Öl bei der Herstellung hohen Temperaturen ausgesetzt, was leider die feinen nussigen Aromen zerstört. Bei dieser Art der Pressung gehen auch die Inhaltsstoffe, die für die gesunde Erdnussöl Anwendung von Bedeutung sind, zum großen Teil verloren.

Welche guten Eigenschaften hat Erdnussöl?

Wer sich für das native und damit das kalt gepresste Öl entscheidet, hat die bessere Wahl getroffen. Die Nährstoffe sind noch vorhanden, der Geschmack ist leicht nussig und das Öl hat eine wunderbar hellgelbe Farbe. Raffiniertes Erdnussöl hingegen büßt viel von seinem Geschmack und seinem Geruch ein. Auch eine Menge Inhaltsstoffe, die für die gesunde Erdnussöl Anwendung wichtig sind, gehen verloren. Gleichwohl hat dieses Öl noch eine gute Eigenschaft: Es ist deutlich höher erhitzbar als das native und kalt gepresste Öl. In der asiatischen Küche ist das von großer Bedeutung, da viele Speisen entweder frittiert oder in einem Wok zubereitet werden. Alle, bei denen die Erdnussöl Anwendung hauptsächlich in der Küche stattfindet, sollten bei der Zubereitung das raffinierte und bei der Verfeinerung der Speisen das native Erdnussöl verwenden. Dies ist die perfekte Lösung.

Was gibt es bei der Anwendung zu beachten?

Wer auf der Suche nach einem gesunden und dazu noch schmackhaftem Öl ist, kommt am Erdnussöl nicht vorbei. Das Öl aus den Tropen ist eine Bereicherung für jede Küche, denn die Erdnussöl Anwendung ist ausgesprochen vielschichtig, selbst wenn das Öl auf den ersten Blick vielleicht nicht den Eindruck macht. Viele kennen die Erdnussöl Anwendung nur aus der Küche, denn das Öl aus den kleinen Erdnüssen schmeckt zu allen asiatischen Gerichte sehr lecker. Auch dass es sehr hoch erhitzt werden kann, kommt der Erdnussöl Anwendung in der Küche sehr entgegen. Erdnussöl kann aber noch eine Menge mehr, beispielsweise etwas für die Gesundheit tun.