Happy Healthy Monday: Clean Beauty

Die meisten von uns achten genau darauf was sie essen und somit in ihren Körper aufnehmen. Begriffe wie Clean Eating, Fair Trade, Biologisch, Vegetarisch/Vegan, Raw Food sind keine exotischen Begriffe mehr und werden, individuell in unterschiedlichem Ausmaß, selbstverständlich und täglich gelebt.

Ich finde es toll, dass sich so viele Menschen Gedanken darüber machen was in ihren Körper wandert und so präventiv etwas für die persönliche Gesundheit tun. Doch ganz häufig wird ein entscheidender Punkt ignoriert:

Wir nehmen nicht nur über unser Verdauungssystem sondern auch über unsere Haut auf!

Dieses große Organ stellt eine empfindliche Grenze zur Außenwelt dar und resorbiert fleißig alles mit dem sie in Kontakt kommt. Nach diesem Prinzip wirken auch Schmerz- und hormonelle Verhütungspflaster.

Doch wer kontrolliert die Inhaltsstoffe auf dem Shampoo genau so penibel wie bei Lebensmitteln und kauft nur die Produkte, bei denen die gänzliche Auflistung überblickt werden kann?

Als Beispiel ein Auszug der Stoffe, die sich in einer, laut Etikett, „bio-natur“ Bodylotion  von dm befinden: Aqua, Glycine, Soja Öl, Cetearyl Alcohol, Polyethylene, Stearic Acid, Sorbitol, Magnesium Aluminium Silicate……

Ernsthaft? Das nehmen wir täglich auf? Also Essen würde das ja wohl keiner von uns, oder? Und die Frage, wie umweltschonend solche Inhaltsstoffe sind erübrigt sich sowieso.

Im Schnitt benutzt jede Frau jeden Morgen zwischen 8-10 Beauty- und Kosmetikprodukte.

Da kann man sich ja grob zusammenreimen was da an synthetischen und kritischen Stoffen über die Zeit zusammenkommt. Auf dem Kosmetikmarkt gibt es bisher wenige Regulationen für die Verwendung dieser mysteriösen Inhaltsstoffe und über Langzeitfolgen für die Gesundheit ist kaum etwas bekannt. Darum ist es wichtig auch in diesem Bereich kritisch zu konsumieren.

Folgende sechs chemische Keulen sollten vermieden werden:

  • Aluminium
    • Ist in vielen Deodorants zu finden und steht immer wieder in Verdacht Brustkrebs und Alzheimer zu begünstigen
  • Alkohole (Ethanol, Ethyl…)
    • Wirken reizend auf Haut und Schleimhaut und trocknen aus
  • Formaldehyd und dessen Abspaltprodukte
    • Ist eigentlich als Karzinogen klassifiziert, darf in kleinen Mengen aber verwendet werden, findet sich in Nagellack und vielen Haarprodukten
  • Glycerin
    • Eine chemische Verbindung, die als Weichmacher eingesetzt wird und Feuchtigkeit zieht. Diese Verdunstung erzeugt bei Cremes erstmal einen erfrischenden und kühlenden Effekt, trocknet letztendlich aber nur die Haut aus
  • Mineralöle
    • Ein Rohölprodukt, was in der Industrie als Schmiermittel verwendet wird. Es sorgt vordergründig für eine samtige Konsistenz, die sich wie ein geschmeidiger Film auf die Haut legt, aber die Poren verstopft und die Haut nicht atmen lässt.
  • Parabene
    • Diese werden als Konservierungsmittel verwendet, können hormonelle Wirkungen entfalten und lagern sich im Körpergewebe ab.

Im Alltag ist es schwierig diese Stoffe immer sofort zu erkennen, da sie viele verschiedene Namen aufweisen und es unzählige Spaltprodukte gibt. Die Homepage www.codecheck.info sowie die dazugehörige kostenlose App Codecheck können helfen Inhaltstoffe zu überprüfen und sorgen so für eine transparente Aufklärung. Zudem kann man sich schadstofffreie Alternativen aufzeigen lassen.

Unserer Gesundheit und Umwelt zuliebe sollten wir auf konventionelle Kosmetik verzichten und natürliche und reine Produkte verwenden. In weiteren Artikeln werden tolle Alternativen und weitere Infos folgen- so stay tuned!