Heimarbeit – Die besten Jobs für zu Hause!

Was ist Heimarbeit?

Ob man nun als Angestellter von zu Hause aus arbeitet oder sich mit seiner Heimarbeit selbstständig gemacht hat, es gibt verschiedene Möglichkeiten in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Vor- und Nachteile beider Arten lesen Sie im Folgenden.

Seriöse Heimarbeit umfasst alle Arten gewerblicher und industrieller Hand- und Maschinenarbeit, die von Arbeitern in ihren Wohnungen oder ihren eigenen Arbeitsräumen gegen einen Lohn ausgeführt wird.[toc]

Arten der Heimarbeit

Zu den typischen Tätigkeiten gehören die Herstellung, Bearbeitung, Verarbeitung und Verpackung von Waren. Ursprünglich galt seriöse Heimarbeit besonders für Frauen, kranke oder behinderte Menschen als Möglichkeit am Erwerbsleben teilzunehmen.

Heute wird sie von vielen Menschen gerne genutzt. Es existieren zwei verschiedene Arten von Heimarbeit. Zum Einen die selbstständige und zum Anderen die unselbstständige Heimarbeit.

Die unselbstständige Heimarbeit

Ist man in unselbstständiger Heimarbeit tätig, erhält man seine Aufträge durch einen Arbeitgeber. Aufträge werden meist per Email oder Telefon erteilt. Manchmal werden durch den Arbeitgeber auch Materialien an den Arbeitnehmer geliefert, die dieser für seine Arbeit benötigt.

Hat der Arbeitnehmer seinen Auftrag erledigt, schickt er seine Arbeit entweder mit der Post oder per Email an den Arbeitgeber. Durch den Arbeitnehmer angefertigte Produkte werden meist durch den Arbeitnehmer abgeholt.

Die Bezahlung ist ein wenig schwieriger. Für den Arbeitgeber gibt es kaum Möglichkeiten zu kontrollieren, wie viel Arbeitszeit der Heimarbeiter tatsächlich mit der Erledigung seiner Aufgaben verbringt. Aus diesem Grund wird häufig ein Stücklohn vereinbart. Das bedeutet für den Heimarbeiter natürlich, dass er seine Arbeit in seinem eigenen Tempo erledigen kann.

Werden größere Aufträge entgegengenommen, sollte er diese natürlich auch in der vorgesehenen Zeit erledigen können. Man sollte sich also bewusst sein, wie viel Zeit man für bestimmte Arbeiten benötigt.

Die selbstständige Heimarbeit

Bei der selbstständigen Heimarbeit ist der Arbeiter sein eigener Arbeitgeber. Er kann zum Beispiel Leistungen für einen Kundenstamm anbieten. Dann muss er ähnlich wie bei der unselbstständigen Heimarbeit auf einen Auftrag warten.

Allerdings gehört zu seinen Aufgaben dann nicht nur die Erledigung des Auftrags. Er muss auch Werbung für seine Tätigkeit machen und seinen Kundenstamm pflegen. Alles liegt in seiner eigenen Verantwortung: die Erstellung von Rechnungen, Annahme und Bearbeitung von Aufträgen, etc. Selbstständige Heimarbeit kann sehr arbeitsintensiv sein.

Wer seriöse Heimarbeit nicht über feste Aufträge oder Bestellungen, sondern auf eigene Rechnung ausführt, ist ein Hausgewerbebetreibender. Hausgewerbebetreibende verkaufen ihre Produkte entweder selbst bei Verkaufsparties (MLM) oder über Verkaufsorganisationen. Das ist zum Beispiel beim Network Marketing der Fall.

Zu den beliebten selbstständigen Tätigkeiten in Heimarbeit gehört aber nicht nur der Verkauf von Produkten. Leute, die Spaß an der Konzeption von Texten haben, können Texte schreiben und diese dann verkaufen. Das kann man entweder auf einen Auftrag hin tun oder seine Texte über so genannte Content Börsen einem größeren Publikum zum Verkauf anbieten.

Überprüfbarkeit der Heimarbeit

Auch Heimarbeit muss angemeldet werden. Ein Arbeitgeber beachtet diese rechtlichen Formalitäten sehr genau. Leider gibt es in diesem Bereich jedoch einige Anbieter, die sehr unseriös arbeiten und dadurch die gesamte Branche in Verruf bringen.

Der Arbeiter hat detailliert Buch zu führen über seine Arbeit und seine Entgelte. Diese Angaben müssen jederzeit von Behörden nachvollzogen werden können. Sie ist wie jede andere Arbeit gesetzlich geregelt. Welche Rechte und Pflichten ein Arbeitnehmer in Heimarbeit beachten muss, kann er im Heimarbeitsgesetz nachlesen. Bevor man sich entschließt in Heimarbeit tätig zu werden, sollte man sich auf jeden Fall gründlich informieren.

Meinungsumfragen beantworten und Geld verdienen

Bezahlte Online-Umfragen sind Befragungen zu unterschiedlichen Themen, bei denen die Meinung oder die Vorlieben der Teilnehmer abgefragt werden. Da die Beantwortung der Fragen Zeit kostet, wird im Gegenzug vom ausführenden Unternehmen eine Vergütung angeboten. Damit soll der zeitliche Aufwand der Teilnehmer für die Beantwortung der Fragen entschädigt werden.

Voraussetzungen für die Heimarbeit

Viele Menschen würden sich einen Heimarbeitsjob wünschen, aber steht ihnen überhaupt ein Arbeitsraum zur Verfügung?

Die Arbeit im Wohnzimmer oder der Küche ist doch wohl eher unprofessionell…

In Anzeigen für Heimarbeitsjobs wird häufig damit geworben, dass für den Job keine Voraussetzungen nötig sind. Das ist so aber nicht ganz richtig.

Räumliche Voraussetzungen für den Heimarbeitsjob

Wenn Sie von zu Hause arbeiten möchten, dann sollte Ihnen ein ruhiger und ausreichend großer Arbeitsraum zur Verfügung stehen. Ein Heimarbeitsjob bedeutet nur dann wenig Stress, wenn die Voraussetzungen für Heimarbeit stimmen. Einige Heimarbeitsjobs benötigen spezielle räumliche Voraussetzungen:

  • Manche Arbeitgeber verlangen einen eigenen abschließbaren Raum, der eventuell auch abschließbare Schränke enthält. Möglicherweise arbeiten Sie mit sensiblen Dokumenten. Diese müssen natürlich vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden.
  • Für Schreibarbeiten und Bürotätigkeiten benötigen Sie ebenfalls ein Arbeitszimmer und auch eine Büroausstattung: Ein Arbeitstelefon, PC, Drucker, Kopierer, etc. Nicht immer ist der Arbeitgeber bereit, diese zur Verfügung zu stellen.
  • Wenn Sie einem Heimarbeitsjob im handwerklichen Bereich nachgehen, benötigen Sie vielleicht einen Raum in einer Werkstatt. Vielleicht müssen Sie bei Ihrer Arbeit mit Chemikalien umgehen, die gesundheitsschädlich sind. In diesem Fall sollte Ihr Arbeitsraum gut zu lüften und möglichst nicht Teil Ihrer Wohnung sein.

Persönliche Voraussetzungen für den Heimarbeitsjob

Sie sollten sicher sein, dass Sie genug Zeit besitzen, um dem Heimarbeitsjob nachgehen zu können. Wenn Sie einen größeren Auftrag annehmen, den Sie dann vielleicht nicht bewältigen können, kann es Ihnen passieren, dass Sie mit Strafen wegen Vertragsbruch belegt werden. Viele Arbeitgeber legen deshalb auch Wert darauf, dass Ihre Angestellten volljährig sind, denn nur dann können Sie bindende Verträge unterschreiben.

Zu den wichtigen Voraussetzungen für einen Heimarbeitsjob gehört, dass Sie fähig sind, sich selbst zu motivieren. Im Heimarbeitsjob sind Sie weitestgehend Ihr eigener Herr. Sie können sich Ihre Zeit frei einteilen und so viele oder so wenige Aufträge annehmen, wie Sie möchten. Wenn Sie das schnelle Geld wollen, dann müssen Sie in der Lage sein, Ihren inneren Schweinhund zu überwinden.

Fachliche Voraussetzungen für den Heimarbeitsjob

Es gibt Heimarbeitsjobs, die von ungelernten Hilfskräften verrichtet werden können. Es gibt aber auch Heimarbeitsjobs, für die Sie gewisse Qualifikationen benötigen. Normalerweise wird diese Art der Heimarbeitsjobs besser bezahlt.

Manche Arbeitgeber führen regelrechte Assessment Center durch, bevor Sie einen Bewerber einstellen. Wenn Sie sich für einen solchen Heimarbeitsjob bewerben, müssen Sie sich darauf gefasst machen, dass Ihr Wissen geprüft wird.

Manchmal ist nicht unbedingt Fachwissen gefragt, aber für den Job werden bestimmte Talente und Fähigkeiten benötigt. Wenn Sie im Heimarbeitsjob einer Verkaufstätigkeit nachgehen, sollten Sie in der Lage sein, Verkaufsgespräche zu führen.

Wenn Sie Montage- oder Bastelarbeiten durchführen, sollten Sie ein gewisses handwerkliches Geschick besitzen. Nur wenn Ihnen die Arbeit liegt, die Sie machen, kann sie Ihnen auch Spaß machen. Sie wollen bestimmt nicht so viele Stunden Ihres Lebens für einen Heimarbeitsjob verschwenden, den Sie nicht richtig beherrschen und der Ihnen überhaupt keinen Spaß bereitet.

Steuer und Versicherung im Heimarbeitsjob

Vieles ist bei den Steuern und Versicherungen zu beachten. Sie sollten sich vor Beginn einer Beschäftigung genau informieren, wie viel Geld Sie in einer Nebenbeschäftigung verdienen dürfen. Hilfreich sind vielleicht die folgenden Hinweise:

  • Wenn Sie nur bis zu 450 € verdienen, müssen Sie keine Steuern bezahlen.
  • Bei selbstständiger Tätigkeit müssen Sie sich selbst versichern.
  • Wenn die Einkünfte Ihrer Nebentätigkeit die Einkünfte Ihrer Hauptbeschäftigung überschreiten, müssen Sie damit rechnen, dass Steuern und Versicherungen für Sie teurer werden.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen guten Heimarbeitsjob überhaupt ist ein seriöser Arbeitgeber. Es ist nicht so schwer, einen seriösen Arbeitgeber zu erkennen, wenn man weiß, wonach man suchen soll.

Das Heimarbeitsgesetz

Seit 1951 sind Sie auch als Heimarbeiter vor der Willkür der bösen Arbeitgeber geschützt. Jetzt haben Sie einen Urlaubsanspruch, obwohl Heimarbeit doch fast so etwas wie Urlaub ist.

Alle Arten von Arbeitsverhältnissen sind in Deutschland speziell geregelt. Gerade Heimarbeiter benötigen einen besonderen Schutz durch den Gesetzgeber, da es für den Arbeitgeber relativ einfach ist, sich über arbeitsrechtliche Bestimmungen hinwegzusetzen.

Wer fällt unter das Heimarbeitsgesetz?

Als Heimarbeiter gilt jemand, der erwerbsmäßig von zu Hause oder einem selbstgewählten Arbeitsplatz aus einer Beschäftigung nachgeht, für die er entlohnt wird.

Zu den Arbeitgebern gehören öffentlich-rechtliche Körperschaften, gewerbetreibende und gemeinnützige Organisationen. Die Arbeitsergebnisse werden dabei komplett vom Arbeitgeber verwertet.

Laut Heimarbeitsgesetz ist der Heimarbeiter nicht dazu verpflichtet, seine Arbeitsergebnisse selbst zu verkaufen, um sich dadurch seinen Lohn zu verdienen. Ob sich der Heimarbeiter Hilfs- und Rohstoffe selbst beschafft, ist nicht geregelt. Eine solche Regelung muss vertraglich festgelegt werden.

In dieser Form der unselbstständigen Heimarbeit befindet sich der Heimarbeiter in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis und hat daher Anspruch auf bestimmte Leistungen, die im Heimarbeitsgesetz geregelt sind.

Welche Leistungen stehen dem Heimarbeiter laut Heimarbeitsgesetz zu?

Im Prinzip stehen dem Heimarbeiter laut Heimarbeitsgesetz die gleichen Leistungen zu, die jedem Arbeitnehmer zustehen. Das Heimarbeitsgesetz besagt, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, den Heimarbeiter ordnungsgemäß für seine Arbeit zu entlohnen.

Außerdem hat der Heimarbeiter auch Anspruch auf Urlaub und für werdende Mütter ist ein Mutterschutz vorgesehen. Grundsätzlich steht dem Heimarbeiter laut Heimarbeitsgesetz auch ein Feiertagsgeld zu, das jedoch steuerpflichtig ist.

Außerdem besteht ein Anrecht auf einen Sonderzuschlag zur wirtschaftlichen Absicherung im Krankheitsfall sowie Heimarbeits- und Unkostenzuschläge.

Der Gesetzgeber gewährt dem Heimarbeiter steuer- und sozialversicherungsfreie Zuschläge, wenn sie 10 % des Grundgehalts nicht übersteigen. Diese Zuschläge werden dem Heimarbeiter gewährt, damit er seine zusätzlichen Kosten wie Gerätschaften, Miete, Heizkosten, etc. abdecken kann.

Ordnungsgemäße Entlohnung laut Heimarbeitsgesetz

Es existieren so genannte Heimarbeitsausschüsse, die allgemeinverbindliche Mindestentgelte für alle Bereiche der Heimarbeit festlegen. Die Entlohnung kann aber auch durch einen Tarifvertrag geregelt werden. Diese festgelegten Mindestentgelte sind absolut verbindlich und dürfen in keinem Fall unterschritten werden.

Heimarbeitslisten nach dem Heimarbeitsgesetz

Wer Heimarbeit vergibt oder als Zwischenmeister weitergibt, hat darüber Listen zu führen. Hier sind jeweils für ein Kalenderhalbjahr alle Beschäftigten einzutragen, auch wenn sie nur geringfügig beschäftigt waren.

Das Heimarbeitsgesetz besagt, dass diese Listen gut sichtbar im Ausgaberaum auszuhängen haben. Zu bestimmten Daten ist der Arbeitgeber oder Zwischenmeister verpflichtet, diese Listen dem Gewerbeaufsichtsamt zur Verfügung zu stellen.

Aufklärung über die Unfall- und Gesundheitsgefahren gemäß dem Heimarbeitsgesetz

Das Heimarbeitsgesetz sieht vor, dass der Arbeitgeber seine Heimarbeiter vor Beginn ihrer Tätigkeit über alle Unfall- und Gesundheitsgefahren aufzuklären hat, die im Rahmen ihrer Arbeit relevant sind.

Darüber hinaus sind die Heimarbeiter auch über Maßnahmen zur Abwendung der Gefahren zu unterrichten. Die Heimarbeiter müssen laut Heimarbeitsgesetz schriftlich bestätigen, dass sie umfassend aufgeklärt worden sind. Diese Aufklärung dient nicht nur dem Schutz der Heimarbeiter, sondern auch der Absicherung des Arbeitgebers im Schadensfall.

Entgeltverzeichnisse laut Heimarbeitsgesetz

Da der Arbeitgeber verpflichtet ist, seine Heimarbeiter ordnungsgemäß zu entlohnen. Aus diesem Grunde sind Entgeltverzeichnisse gut sichtbar in den Ausgaberäumen aufzuhängen. Hier wird ganz genau aufgeführt, welchen Stücklohn der Arbeiter zu erwarten hat.

Kann ein Stücklohn nicht angegeben werden, ist eine andere sinnvolle Berechnungsgrundlage zu wählen. Auch die Heimarbeiter sind laut Heimarbeitsgesetz verpflichtet, Entgeltbücher zu führen, die ihnen der Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung stellen muss. Hier werden die Ausgabe und die Abgabe der Heimarbeit eingetragen. Es muss genau angegeben werden, welcher Art die Arbeit war und welchen Umfang sie hatte.

Heimarbeit ist sozialversicherungs- und steuerpflichtig wie jede andere Arbeit auch. Die Bücher sind zu führen, damit der Gesetzgeber Schwarzarbeit vorbeugen kann.

Es empfiehlt sich grundsätzlich sich erst dann auf Heimarbeit einzulassen, wenn Sie sich über alle Rechte und Pflichten bewusst sind, die Sie persönlich betreffen könnten.

Heimarbeit bietet die Möglichkeit, das Haushaltseinkommen aufzubessern. Diese Art der Beschäftigung kommt insbesondere als Teilzeitjob für Hausfrauen und -männer, Rentner oder als Ergänzung der Hauptbeschäftigung in Frage.

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Bezahlte Online-Umfragen in der Heimarbeit

Online-Umfragen sind ein Mittel der Marktforschung und bieten den Unternehmen die Möglichkeit, mehr über Wünsche und Bedürfnisse potenzieller Kunden herauszufinden. Wer sich für die Teilnahme an einer bezahlten Online-Umfrage interessiert, kann sich bei einem auf Umfragen spezialisierten Marktforschungsunternehmen anmelden.

Üblicherweise finden sich auf deren Webseiten Unterseiten mit Anmeldeformularen, auf denen zuerst die wichtigsten Daten zur Person aufgenommen werden. Im Zuge der Anmeldung werden die Teilnehmer auch darum gebeten, Profilfragebögen auszufüllen. Anhand der darin gestellten Fragen wird ermittelt, welcher Zielgruppe einzelne Teilnehmer zuzuordnen sind.

Nach erfolgreicher Registrierung und Einrichtung des Nutzerkontos steht Teilnehmern dann ein interner Mitgliederbereich zur Verfügung, auf dem aktuelle Umfragen ausgewählt werden können. Die Bearbeitung einer Umfrage dauert meist zwischen 2 und 25 Minuten.

Wie viel verdient man mit bezahlten Online-Umfragen?

Die Bezahlung für eine bezahlte Online-Umfrage ist vom Anbieter, Art und Umfang der Umfrage abhängig. Üblicherweise liegt der Verdienst für eine zehn Minuten Umfrage bei ca. 1 Euro.

Die Bezahlung kann sowohl in Euro (z. B. via PayPal oder per Überweisung auf das Girokonto) als auch in Form von Gutscheincodes und Geschenkkarten erfolgen.

Datenerfasserin als Heimarbeit

Bei der Datenerfassung geht es um das Digitalisierung von Informationen, die in anderer Form vorliegen. Dementsprechend tippt man bei diesem Job Daten von Gewinnspielkarten, Mitgliedskarteien oder anderen Dokumenten ab und speichert sie im Computer. Auch das Abtippen von mündlichen Protokollen oder Interviews gehört zu den Aufgaben eines Datenerfassers.

In vielen Fällen umfasst der Job auch die Pflege beziehungsweise die Optimierung bereits bestehender Datenbestände.Um diesen Job erfolgreich ausführen zu können, sollte man die Zehn-Finger-Tipp-Methode beherrschen und ausreichende Erfahrung im Umgang mit EDV-Systemen besitzen.

Man arbeitet als Datenerfasser beispielsweise für Werbeagenturen, große Vereine, Autoverleiher oder Ärzte und Rechtsanwälte. Selbstverständlich benötigt man für diese Tätigkeit einen PC oder Laptop mit Internetanschluss.

Wie viel verdient man als Datenerfasser/in?

Die Vergütung erfolgt regelmäßig auf Honorarbasis für die bearbeiteten Datensätze, sodass der erzielbare Verdienst auch von der Tippgeschwindigkeit beeinflusst wird. Wenn man beispielsweise umfangreiche medizinische oder andere Fachkenntnisse benötigt, kann man mit einer Vergütung von deutlich mehr als 12 Euro pro Stunde rechnen. Für einfache Datenerfassungsjobs zahlen Arbeitgeber häufig Vergütungen, die auf Mindestlohnniveau liegen.

Hier findet man Jobs als Datenerfasser/in.

Virtuelle Assistentin idealer Job für zu Hause

Auch für die Tätigkeit als virtueller Assistent ist ein Internetanschluss unabdingbar. Man arbeitet bei diesem Job für eine Einzelperson oder ein Team und erledigt Aufgaben, wie sie in jedem Sekretariat anfallen. Insbesondere die folgenden Tätigkeiten gehören dazu:

  • Organisation von Arbeitsabläufen, Meetings und anderen Veranstaltungen
  • digitale Dokumentation und Ablage
  • Buchen von Flügen und Zugtickets
  • Erstellen von Spesenabrechnungen

Als Voraussetzung für diese anspruchsvollen Tätigkeit bringt man idealerweise sowohl eine Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf als auch langjährige Berufserfahrung in einem Assistenz-Job mit. Neben deutschen Unternehmen suchen auch ausländische Firmen virtuelle Assistenten.

Wie viel verdient man als virtuelle Assistentin?

In der Regel ist man bei diesem Job an feste Arbeitszeiten gebunden und muss während dieser permanent erreichbar sein. Diese Art von seriöser Heimarbeit eröffnet ausgezeichnete Verdienstchancen. Meist stellen die Unternehmen ihre virtuellen Assistenten fest an und zahlen einen Stundenlohn, der zwischen 15 und 20 Euro liegt. Die Höhe des Entgelts richtet sich nach Branche und Größe der Firma genauso wie nach der Qualifikation.

Hier findet man Jobs als virtuelle Assistentin.

Verkaufspartys von Zuhause

Wenn man Verkaufstalent und einen großen Bekanntenkreis besitzt, kommt diese Verdienstmöglichkeit vielleicht in Frage. Du organisierst in Eigenregie Partys, zu denen man interessierte Verbraucher einlädt und neue Markenartikel vorstellt. Diese Art des Vertriebs ist insbesondere bei Erzeugnissen aus den Bereichen Haushaltswaren, Kosmetik, Dessous und Putzmitteln verbreitet.

Bei einer Verkaufsparty informiert man die Gäste detailliert über die Eigenschaften der Produkte und führt gegebenenfalls deren Funktionen vor. Man nimmt Aufträge in Form von Bestellungen entgegen und wickelt sie anschließend ab.

Wie viel verdient man mit Verkaufspartys?

Üblicherweise erhält man eine Vergütung, deren Höhe sich als bestimmte Prozentzahl vom Wert des erzielten Umsatzes berechnet. Viele Unternehmen überlassen ihren Verkaufsmitarbeitern auch kostenlos Waren oder Produkte zu stark reduzierten Preisen. Aufgrund der Tatsache, dass diese Verkaufspartys nur relativ selten stattfinden, sind die Verdienstaussichten begrenzt.

Hier findet man Jobs als Verkaufsparty-Manager.

Lektor als Job für zu Hause

Als Lektor kontrolliert und verbessert man Texte verschiedener Art. Du überprüfst deren Rechtschreibung und Grammatik. Außerdem vergewissert man sich, dass die Dokumente Inhalte auf verständliche Weise wiedergeben und ansprechend formuliert sind. Sollte dies nicht der Fall sein, unterbreitet man entsprechende Verbesserungsvorschläge und hält Rücksprache mit den Autoren.

Als Lektor kann man für Buchverlage sowie Herausgeber von Zeitungen und Zeitschriften tätig werden. Auch Werbe- und Marketing-Agenturen benötigen häufig die Unterstützung von Lektoren. Darüber hinaus haben sich in den letzten Jahren Internetportal etabliert, die Texte auf Bestellung schreiben lassen und ebenfalls Jobs für Lektoren anbieten. Für diese Tätigkeit sollte man über exzellente Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse verfügen.

Wie viel verdient man als Lektor?

Ist man als Lektor freiberuflich tätig und erhält die Vergütung als festen Satz pro Wort oder Seite. Je nach Anspruchsniveau und Schwierigkeitsgrad der Texte liegen diese Honorare zwischen weniger als einem bis hin zu mehreren Cent pro Wort. Aufgrund dieser Art der Entlohnung bestimmt auch das Arbeitstempo, wie viel man maximal verdienen kann.

Hier findet man Jobs als Lektor.

Callcenter-Agentin in Heimarbeit

Callcenter-Agenten beraten Kunden und Verbraucher beziehungsweise Unternehmen per Telefon. Man steht als Ansprechpartner für alle zur Verfügung, die Informationen über bestimmte Produkte oder Dienstleistungen benötigen. Darüber hinaus kann man als Callcenter-Agent auch Aufgaben in den Bereichen Werbung, Akquise oder Reklamation und Beschwerdemanagement wahrnehmen.

Grundsätzlich ist zwischen inbound- und outbound-Tätigkeiten zu unterscheiden, bei denen man entweder Anrufe entgegennimmt oder selbst aktiv tätigt. Mit einem Internet- und Skypeanschluss lassen sich viele dieser Tätigkeiten auch von daheim aus erledigen. Firmen aus vielen verschiedenen Branchen beauftragen Callcenter mit dieser Art von Kundenkommunikation. Wenn man sich für einen Job als Callcenter-Agent entscheidet, sollte man neben dem erforderlichen technischen Equipment auch eine angenehme Stimme und Kommunikationstalent besitzen.

Wie viel verdient man als Callcenter-Agentin?

Du arbeitest während fester Zeiten und erhältst einen Stundenlohn, der üblicherweise etwas über dem Mindestlohn liegt. Übt man eine telefonische Vertriebstätigkeit aus, bekommt man in der Regel zusätzlich eine Erfolgsprovision. Telefonische Beratung, für die besondere Fachkenntnisse erforderlich sind, wird deutlich besser vergütet.

Hier findet man Jobs als Callcenter-Agent.

Social Media Redakteurin

Facebook und andere soziale Medien bieten zahlreiche Betätigungsfelder für Heimarbeiter. So kann man beispielsweise für ein Unternehmen tätig werden und dessen Auftritt managen. Dazu gehören neben der Erstellung und Veröffentlichung von redaktionellen Beiträge, die einen Bezug zu den Angeboten der Firmen aufweisen, auch die Kommunikation mit Kunden und anderen Personen. Auf diese Weise sorgt man dafür, dass ein lebendiger Austausch zwischen dem Unternehmen und der Öffentlichkeit entsteht.

Man überprüft täglich, welche Kommentare und Botschaften auf den entsprechenden Seiten eingegangen sind und reagiert entsprechend darauf. Bei Bedarf überarbeitet man den Auftritt des Auftraggebers in den sozialen Medien und entwickelt gemeinsam mit diesem neue Kommunikationsstrategien.

Wie viel verdient man als Social Media Redakteurin?

Dieser Job stellt hohe Anforderungen an die Medienkompetenz. Aus diesem Grund ist die Tätigkeit als Social Media Redakteur mit einer guten Entlohnung verbunden. Sie erfolgt entweder als fester monatlicher Satz oder auf Stundenbasis. Dabei sind Stundensätze von bis zu 20 Euro durchaus keine Seltenheit.

Hier findet man Jobs als Social Media Redakteur.

Online-Journalistin in Heimarbeit

Man kann diesen Job nur ausüben, wenn man gerne und gut schreibt. Als Online-Journalist erstellt man entweder Texte im Rahmen von Aufträgen oder auf Eigeninitiative und vermarktet diese anschließend. Man kann Schreibaufträge von Texter-Plattformen, Verlagen und privaten Auftraggebern entgegennehmen. Um diese erfolgreich zu erledigen, muss man Vorgaben in Bezug auf Inhalte, Form, Ausdruck und Stil umsetzen können.

Online-Journalisten schreiben über alle denkbaren Themen, von Koch-Rezepten bis hin zu Sportreportagen. Die größten Aussichten auf Erfolg hat man, wenn man sich auf Bereiche konzentriert, in denen man über spezielle Kenntnisse verfügt.

Wie viel verdient man als Online-Journalistin?

Man erhält das Honorar als Online-Journalist entweder auf Festpreis-Basis oder pro geschriebenem Wort oder Seite. Dies liegt, je nach Schwierigkeit beziehungsweise den für die Recherche erforderlichen Aufwand, zwischen einem und über zehn Cent je Wort.

Hier findet man Jobs als Online-Journalistin.

Coach oder Mentor als Job von zu Hause

Immer mehr Menschen suchen einen Mentor, Trainer oder Coach, der ihnen dabei hilft, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Man kann diese spannende Tätigkeit über mobile Kommunikationsmittel auch von zuhause ausüben. So übermittelt man beispielsweise als Personaltrainer Übungs- und Ernährungspläne an die Kunden und überprüft deren Einhaltung.

Neben Sport- und Diät-Coaching kann man auch als Mentor arbeiten, der die Karriere von Arbeitnehmern begleitet. Man berät die Kunden hinsichtlich ihrer Aufstiegsmöglichkeiten und entwickelt gemeinsam mit ihnen eine Strategie, wie sie die einzelnen Karriereschritte am besten umsetzen können.

Wie viel verdient man als Coach oder Mentor?

Um als Coach oder Mentor tätig zu werden, sollte man eine einschlägige Qualifikation, zum Beispiel als Psychologe oder Sportlehrer haben. Wenn man sich einen guten Ruf erarbeitet hat, kann man in diesem Beruf sehr lohnende Honorare erzielen. Top-Coaches und -Mentoren berechnen mehrere hundert Euro pro Stunde.