Nackenbandagen (und Halskrausen, Nackenstützen)

Eine Nackenbandage ist ideal zur Linderung von Nackenschmerzen, die durch muskuläre Verspannungen, Blockaden oder Problemen mit der Bandscheibe entstehen. Durch die Bandage wird der Bereich im Nacken gewärmt, so dass schmerzhafte Verspannungen gelöst werden können.

Eine besondere Form der Nackenbandage ist die Halskrause. Sie wird bei Verletzungen wie einem Schleudertrauma oder einem Schiefhals eingesetzt. Die Bewegung des Halses wird dabei auf ein Minimum eingeschränkt, so dass sich die gesamte Nackenmuskulatur entspannen kann.

Aspekte einer Nackenbandage

  • Schulter- und Nackenschmerzen werden gelindert
  • Lösen von Verspannungen und Blockaden
  • ei Schleudertrauma und Schiefhals
  • Zur Linderung von Schmerzen in Folge eines oberen Bandscheibenvorfalls

Nackenbandagen Empfehlung der Redaktion

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Kaufkriterien für Nackenbandagen

Kriterien für gute Nackenbandagen / Halskrausen sind die Folgenden:

optimaler Stabilisierungsgrad durch fein dosierte Kompression
weiche Polster ohne Druckstellen
atmungsaktive Materialien
stabile Verschlüsse für idealen Halt
weiche Nähte zur Hautschonung
tagsüber und nachts tragbar für optimale Wirkung

Arten von Nackenbandagen

Halskrausen

Halskrausen oder Nackenstützen sind feste, soft gepolsterte Krausen, welche den gesamten Hals umschließen. Sie entlasten den Hals- und Nackenbereich und sorgen für mehr Stabilität. Der feste Schaumstoff aus welchem sie aufgebaut sind, ist die ideale Stütze. Beschwerden am Bänderapparat können mit einer stabilen Stütze besser abheilen und Schmerzen können gemindert werden. Die Nackenstützen werden mit Klettverschlüssen im Nackenbereich verschlossen. Sowohl Arthrosen als auch Bandscheibenschäden und postoperative Zustände können mit ihnen unterstützt werden.

Hals- und Nackenbandagen

Hals- und Nackenbandagen bestehen aus einem robusten Neopren oder ähnlich gefertigtem Textilstoff. Sie haben nur einen leichten Stützeffekt, sorgen aber durch den wärmenden Effekt für eine bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung des umliegenden Gewebes. So können Muskeln besser entspannen und Blockaden besser regenerieren. Sie sind im Gegensatz zu Halskrausen, die rundherum gleich breit sind, vorne am Hals schmaler als im Nackenbereich. Das erhöht der Tragekomfort und lässt viel mehr Bewegungsspielraum als eine herkömmliche Halskrause. Auch sie werden mit breiten Schlaufen und Klettverschlüssen geschlossen.

Cervicalstützen

Cervicalstützen mit Kompressionseffekt sind für die Behandlung muskulärer Leiden gedacht. Sie sind fester im Nackenbereich und oftmals mit Teilbereichen aus Kompressionsgestrick gefertigt. Weiche Polster schützen die Haut. Einige Varianten verfügen über integrierte Pelotten mit magnetischen Inlays. Diese sollen sich positiv auf die Regeneration von Muskeln auswirken und sie sollen Schmerzen lindern. Auch diese Art der Bandage ist am vorderen Halsbereich schmaler als im Nacken.

Nackenstütze Indikation

Der Nacken ist anfällihg für Verletzungen, da hier viele Muskeln zusammentreffen und er extrem vielen Bewegungen ausgesetzt ist. Viele Beschwerden können mit einer Nackenbandage behoben oder zumindest gelindert werden. Sinnvoll sind Nackenbandagen bei folgenden Beschwerden:

  • Verspannungen
  • Zerrungen
  • Blockaden
  • Bandscheibenprobleme
  • ÜBerlastung
  • Schleudertrauma
  • Gewalteinwirkung auf den Kopf

Was bewirkt eine Nackenstütze?

Bei Verspannungen: Bei immer wieder auftretenden muskulären Verspannungen kann eine Nackenstütze die Schmerzen lindern. Halswirbelsäule und Nacken werden entlastet, wodurch sich die Muskeln entspannen können. Gleichzeitig erzäugt die Bandage Wärme, was bei Verspannungen ebenfalls gut tut und zur Entspannung beiträgt.
Bei steifem Nacken: Auch hier kann eine Nackenstütze helfen. Die Wärme sorgt für Entspannung und die Fixierung schützt vor weiteren schmerzhaften Bewegungen. Durch die stützende Funktion werden die Muskeln entlastet und die Regeneration schreitet voran.
Bei Bandscheibenproblemen: Hier kommt schnell zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit. Schon leichte Muskelverspannungen können zu großen Schmerzen an Nerven führen, die bereits durch eine vorgewölbte oder aufgebrochenen Bandscheibe eingeengt werden. Eine Halskrause kann die Schmerzen temporär lindern, wenngleich sich die Beschwerden dadurch nicht beseitigen lassen.
Schleudertrauma: Bei einem Schleudertrauma oder im postoperativen Zustand werden ebenfalls Nackenstützen oder Halskrausen genutzt. Sie schonen die Wirbelsäule und die umliegenden Sehnen und Bänder. Muskeln werden sowohl stimuliert als auch entlastet. Schmerzen werden gemindert und weiteren Verletzungen kann vorgebeugt werden.
Arthrose und Osteoporose: Bei degenerativen Erkrankungen wie Arthrose oder Osteoporose schmerzen sowohl die Gelenke als auch die Knochen. Dadurch können schon kleinste Bewegungen problematisch werden. Um dem Nacken immer wieder Auszeiten zu gönnen und die Degeneration zu verlangsamen, können Nackenbandagen eingesetzt werden. Sie entlasten, stabilisieren, mindern Schmerzen und unterstützen den sensiblen Nacken- und Halsbereich.
Fehlhaltung: Wer unter einer Fehlhaltung der Halswirbelsäule leidet, kann mit dem Tragen einer Halskrause seine Halswirbelsäule (HWS) in die korrekte Haltung bringen. Ausgenommen sind allerdings dauerhaft verknöcherte Veränderungen.

Videos zu Nackenbandagen Alternativen

Tapen als hilfreiche Alternative zur Nackenbandage

Mit einem kinesiologischem Tape lassen sich Nackenschmerzen ganz einfach lindern. Wie man das Tape anlegt und was man dazu braucht erfährt man im folgenden Video.

Verspannungen im Nacken lösen mit einem Handtuch

Nackenblockaden lassen sich sogar mit einem einfachen Handtuch lösen. Wie das funktinoiert und was man dazu machen muss, siehst du im Tutorial von Michael Steiniger.