Schnellwachsende Bäume

Sie sind perfekt, wenn der Garten neu gestaltet werden soll oder neu angelegt wird und Bäume schnell vorhanden sein sollen. Sie können nicht nur eine Augenweide darstellen, sondern auch einen attraktiven Sichtschutz bieten. Das bunte Farbenspiel der Blätter sorgt für ein angenehmes Ambiente. Der Garten bekommt mit schnellwachsenden Bäumen eine ganz neue Struktur. Aber schon bei der Auswahl der Bäume sollten Sie darauf achten, dass die Bäume nicht zu groß werden. Sonst ist das Gartenbild gestört.

Schnellwüchsige Baumarten

  • Blauglockenbaum: Er ist der König der schnellwüchsigen Bäume. Er ist auch unter dem Namen japanischer Kaiserbaum bekannt. Er ist ein mittelgroßer Laubbaum, der bis zu 15m hoch werden kann. Er trägt violettfarbende Blüten und kleine Kastanien.
  • Fichte: Die Fichte ist ein langlebiges Nadelgehölz, das auch unter dem Namen Rottane bekannt ist. Sie kann bis zu 600 Jahre alt werden und bis zu 20m hoch. Sie trägt Tannenzapfen, die optisch einen Akzent setzen.
  • Birke: Die Birke ist ein schnellwachsender Riese. Sie ist ein Laubbaum und kann bis zu 30m hoch werden. Zu erkennen ist die Birke an ihrer weißen Rinde und der Baumkrone.
  • Esche: Die Esche ist einer der größen Bäume Europas. Sie kann bis zu 300 Jahre alt werden und bis zu 40m hoch wachsen. Der Stamm misst teilweise eine Dicke von bis zu 2m. Sie ist nicht für kleine Grundstücke empfehlenswert.
  • Espe: Die Espe ist ein hochwachsender Baum. Die Pappelart ist ein Laubbaum, der bis zu 45m hoch wird.

Die Vorplanung

Bevor Sie einen neuen Baum anpflanzen müssen Sie wichtige Vorüberlegungen machen. Das Wichstigste ist die Größe des eigenen Grundstücks. Jeder Baum hat eine eigene Form und erlangt eine andere Größe.

Aus dem Grund müssen Sie auch ausreichend Fläche zur Verfügung haben. Die Kronenwuchshöhe, das Wurzelwerk und auch die Stammdicke spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die Äste sollten auf keinen Fall bis in den Nachbarsgarten ragen, das kann zu unnötigen Streits führen. Auch Dachrinnen sollten auf keinen Fall zuwachsen. Die folgenden Punkte müssen vorab bedacht werden:

  1. Wie hoch wird der Baum?
  2. Wie ist das Wurzelwerk?
  3. Wie wächste der Baum?
  4. Ist ausreichend Platz auf dem eigenen Grundstück?
  5. Ist ausreichend Platz zum Nachbargrundstück?
  6. Hat der Baum ausreichend Platz in alle Richtungen zu wachsen?

Schnellwachsende Bäume anpflanzen

Anhand der Größe und der Optik können Sie sich für einen der fünf schnellwachsenen Bäume gut entscheiden. Bei der Auswahl müssen Sie auf die Klimaverhältnisse und auf die Größe Ihres Gartens achten. Ist die Entscheidung gefallen, dann geht es ans Einpflanzen. Grundsätzlich wollen alle schnell wachsenden Bäume einen durchlässigen frischen Boden haben.

Gerade die Espe und die Esche haben eine Abneigung gegen trockene Böden. Aber Sie brauchen Sonne, stehen aber ansonstebn lieber etwas schattig. Sollte der Boden steinreich oder nährstoffarm seinm, dann müssen die Steine entfernt und der Boden mit Muttererde angereichert werden. Das begünstigt ein schnelles Wachstum. In den ersten Jahren sind die kleinen Bäumchen noch recht frostempfindlich.

Außerdem sollten Sie immer einen guten Abstand zum Haus haben und auch das nächste Grundstück sollte eine gute Weite entfernt liegen. Beachten Sie, dass Bäume unterirdisch stark wurzeln können. Auch Mauern halten die Wurzeln meist nicht auf.

Alle Entscheidungen sollten vor dem Anpflanzen getroffen werden, denn sobald ein Baum einmal wächst, ist es sehr schwer ihn umzupflanzen. Das Fällen eines Baumes sorgt zwar dafür, dass der oberflächliche Baum nicht mehr vorhanden ist, aber die Wurzeln wachsen trotzdem weiter und neue Bäume können entstehen.

Dünger und ausreichend Wasser

Damit der kleine Baum sich wohlfühlt und zu wachsen beginnt, sollte er mit ausreichend Wasser versorgt werden. Gerade zu Beginn brauchen die Pflanzen reichlich Wasser. Außerdem kann Dünger helfen, einen besseren Start zu bekommen.

Anbauzeit von schnellwachsenden Bäumen

Idealerweise sollte man die Jungbäume immer im Herbst anpflanzen. Sie wachsen im ersten Jahr gleich doppelt so schnell. Der Frühling ist aber auch eine gute Anbauzeit.

Pflege gesunder Bäume

Ein gesunder Baum braucht regelmäßige Pflege. Das bezieht sich nicht nur auf das Bewässern oder Düngen. Auch in Sachen Kronensicherung, Schädlingsbefreiung und Formschnitt muss ein Baum behandelt werden.

Der Kronenschnitt ist eine aufbauende Maßnahme. Sie dient aber auch einer schöneren Optik. Beim Kronenschnitt sind Kronenauslichtung, Kroneneinkürzung, das Entfernen von Kronenteilen oder das Entfernen von Unglücksbalken vorgesehen. Der Baum kann das in aller Ruhe in eine schöne Form wachsen.

Die Schädlingsbefreiung ist meist dann notwendig, wenn die Rinde aus welchen Gründen auch immer verletzte wurde. Schädlinge haben über die offene Rinde die Möglichkeit einzudringen und den Baum zu schädigen. Idealweise kann ein Schutzholz platziert werden, der das Eindringen verhindert.

Der Formschnitt ist immer eine gute Idee, wenn Sie den Baum in eine bestimmte Form bringen wollen. Dazu ist meist eine Heckenschere notwendig. Achten Sie immer darauf, dass nicht zu viel abgeschnitten wird.