6 Tipps wie du das Leben deines Mannes spirituell infiltrierst

Dein Kerl grinst wortlos, wenn du zu Hause die Duftlampe anschmeißt? Lässt sich niemals, niemals, nie zu Yoga überreden? Hat überhaupt keinen Bock, mit dir zu meditieren? Aber stürzt sich auf jeden ayurvedischen Frühstücksbrei und green Smoothie, den du ihm hinstellst? Das ist natürlich total okay und nicht jeder Mann muss ein Yogi sein. Aber wenn du doch etwas Spirit in das Leben deines Mannes mogeln möchtest, dann sind meine Tipps genau das Richtige für dich. Ich habe herausgefunden: Es ist alles eine Frage des richtigen Moments. Wenn du den erwischt, dann kannst du – Stück für Stück und ganz, ganz langsam – das Leben deines Mannes ein wenig spirituell infiltrieren.

Hier kommen meine 6 Tipps für einen zaghaften Anfang:

  • Push zu Hause die CD von Julia Elena mit flotten Mantras drauf. ON REPEAT. UND SEHR, SEHR LAUT. Schau dabei zu, wie er sich irgendwann zu Hare Krishna rhythmisch im Takt wiegt.
  • Wenn er wieder über seinen unteren Rücken klagt, mach mit ihm ein paar Cat-Cow-Stretches und freu dich mit ihm über sein mobilisiertes Kreuz.
  • Zieh mit ihm eine Tarotkarte, wenn er einen schwachen Moment hat (Streit mit dem Chef, Lieblingsfußballmannschaft auf dem Relegationsplatz, o.Ä.), um das Universum um Weisung zu bitten. Wenn ein paar Tage später alles wieder im Lot ist, zwinkerst du ihm nur zu und zeigst mit dem Finger Richtung Himmel.
  • Mach wilde Kundalini Kriyas so häufig wie möglich, und zwar vor seinen Augen. Am ersten Tag denkt er noch „Die Alte spinnt!“, am zweiten dann vielleicht „Wer ist eigentlich dieser Kundalini?“ und am dritten Tag fällt es ihm schon gar nicht mehr auf.
  • Sing selbst repititive Mantras in der Wohnung, wenn der Mann anwesend ist. Zum Beispiel ein 31 Minütiges tantrisches HAR, oder HAR HARAY HAREE WAHAY GURU, wie ich gerade.
  • Lies dein Lieblingsbuch von Eckhart Tolle wenn du abends neben dem Mann im Bett liegst und teile besonders aufregende Textzeilen über das Ego oder den Schmerzkörper. Aber nur kleine Häppchen! Wir wollen ja niemanden überfordern. Drei Monate später fragt er dich dann, ob du mit ihm zu Eckhart Tolles Veranstaltung im CCH in Hamburg gehen würdest.