Niederösterreich – FTI Strategie – Forschungsförderung bis 2027 für mehr Forschung & 55 Millionen Investition

Im Rahmen einer aktuellen Strategie zum Thema FTI (Forschung, Technologie und Innovation) hat das Land Niederösterreich die Pläne dazu präsentiert, um NÖ zum Forschungs-Hotspot zu machen.

Das Ziel ist es, mehr Wissenschaftler anzuziehen sowie mehr Forschungsaktivitäten durchzuführen. Das Budget für diese Ziele und die Maßnahmen dafür liegen bei 55 Millionen Euro.

>> Neue FTI-Strategie für Niederösterreich – Niederösterreich Fernsehen

Aktueller Stand zum Thema Forschung

  • Forschung zu verschiedensten Themen an FHs, Privatunis sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie in Unternehmen.
  • Standorte in Niederösterreich von Universitäten aus Wien wie beispielsweise die BOKU

NÖ FTI Strategie 2027 – Was sind die Ziele zur Förderung der Wissenschaft?

  • Erhöhung der Forschungsquote
  • Unterstützung im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchs
  • Wissenschaft „unter die Leute bringen“
  • Mehr Forschungsaktiväten sollen generell durchgeführt werden
  • Mehr ForscherInnen sollen angeregt werden, in NÖ zu leben und zu forschen
  • Themen-Schwerpunkte sollten beispielsweise auf Klimawanel, Umwelt, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, die Robotik, Kultur, Gesellschaft, Gesundheit und Ernährung gesetzt werden, so die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Konkrete Förderungsmaßnahmen durch das Land – Überblick

  • FTI Partnerschaften
  • Stiftungsprofessuren
  • Förderungen für Infrastruktur
  • Nachwuchs-Förderung (beispielsweise durch Unterstützung bei wissenschaftlichen Arbeiten)
  • FTI Projekte & FTI Citizen Science Projekte (Förderschienen)

Umsetzung & Budget

Das Budget für die Forschungsförderung und FTI Strategie in NÖ bis 2027 liegt bei gesamt 55 Millionen Euro. Die Abwicklung der geplanten Fördermaßnahmen soll durch eine neue Gesellschaft für die Forschungsförderung mit Fokus auf Einfachheit, Effizienz und Transparenz erfolgen.

  • Franz Schnabl – SPÖ: Es ist wichtig, fokussiert weiter zu arbeiten, da bei Know-How & Ressourcen auch die Industrie angezogen wird.
  • Gottfried Waldhäusl (FPÖ): Er erwartet sich hier Vorteile für die Regionen und für die Menschen in Form von Arbeitsplätzen.